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Glocken, Vögel und Verkehr - Klangkarte von Dresden wächst nur langsam

Computer und Internet Glocken, Vögel und Verkehr - Klangkarte von Dresden wächst nur langsam

Wie klingt Dresden? Anfang August hatte das Rathaus dazu aufgerufen, Geräusche aus der Landeshauptstadt auf Deutschlands erste digitale Klangkarte hochzuladen. Doch die nimmt nur langsam Gestalt an.

Dresden. Wie klingt Dresden? Wenn es nach den Einwohnern geht, die sich an der Aktion Stadtklang beteiligt haben, ist es eine Mischung aus Verkehrslärm, Vogelgezwitscher, Glockengeläut und Straßenmusik. Anfang August hatte das Rathaus dazu aufgerufen, Geräusche aus der Landeshauptstadt auf Deutschlands erste digitale Klangkarte hochzuladen. Acht Klänge sind bisher auf der Plattform gelandet, darunter der Glockenklang der Frauenkirche, das Geräusch bei geöffnetem Fenster am Nürnberger Ei oder der Lärm, den ein vorbeifahrender Güterzug unter einer Bahnunterführung an der Papiermühlengasse verursachte.

Die Aktion wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestartet. Ziel ist es, dass sich die Menschen mit den Klängen ihrer Stadt bzw. ihres Stadtteiles bewusst auseinandersetzen. „Dresden hat zur Beteiligung an der Aktion aufgerufen, um die Dresdnerinnen und Dresdner anzuregen, in die Stadt hineinzuhören“, sagt Stadtsprecher Kai Schulz. Der Aufruf ist Teil des Projektes Zukunftsstadt, an dem sich Dresden unter der Überschrift „Wie wir leben wollen“ beteiligt. In den nächsten Wochen sind diverse Veranstaltungen zu verschiedenen Zukunftsthemen geplant, deren Ergebnisse bis Ende März 2016 zu einer nachhaltigen Vision für die Stadt führen sollen.

Bundesweit haben sich mehr als 1000 Menschen an der Aktion Stadtklang beteiligt. Wegen der regen Nachfrage wird sie nicht, wie zunächst geplant, nach zehn Wochen beendet, sondern bleibt bis Anfang 2016 aktiv. Zudem sollen die Klänge jetzt auch wissenschaftlich ausgewertet werden. Das eingestellte Tonmaterial von insgesamt mehr als vier Stunden Länge könnte Aufschluss darüber geben, welche Geräusche die Menschen bewegen. Mit dem Ergebnis könnten beispielsweise Möglichkeiten entwickelt werden, Bürger aktiv in die Gestaltung von akustischen Umgebungen einzubeziehen.

www.stadtklang2015.de

Christin Grödel

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