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Globalfoundries beendet Krise - Größter Reinraum Europas baulich fertig

Globalfoundries beendet Krise - Größter Reinraum Europas baulich fertig

Das vom Hauptkunden AMD wegen zu niedriger Ausbeute kritisierte Dresdner Chipwerk von Globalfoundries (GF) vermeldet Erfolge. "Wir haben unsere Ausbeute steigern können", teilte Standort-Sprecherin Karin Raths mit.

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Quelle: Globalfoundries

Dresden . Auch ist der milliardenschwere Ausbau des Dresdner Werks nun baulich fertig. Entstanden ist der größte zusammenhängende Chip-Reinraum Europas.

Genaue Ausbeute-Zahlen nannte Raths nicht, betonte aber, AMD habe die Fortschritte in einer Analystenkonferenz anerkennt. Zu jüngst aufgetauchten Gerüchten, AMD wolle GF ab 2012 einen Teil der Prozessoraufträge zu Gunsten des Konkurrenten TSMC entziehen, wenn sich die Ausbeute nicht verbessere, wollte sie sich nicht äußern.

AMD hatte Ende September seine schlechten Quartalszahlen auch damit begründet, dass das Dresdner GF-Werk Probleme habe, die neuen 32-Nanometer-Prozessoren in ausreichender Menge zu liefern (DNN berichteten).

Derweil wurde nun der 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) teure Ausbau des Dresdner Werks baulich abgeschlossen. Bis wann auch alle Anlagen installiert seien, hänge von der Auftragslage ab, sagte Raths. Personell ist mit 3200 Angestellten die Endkapazität fast erreicht, gesucht werden noch einige Ingenieure und Techniker

Unterdessen hat sich auch das Personalkarussell an der Konzernspitze weitergedreht: Kaum einen Monat, nachdem der Inder Ajit Manocha den Chefposten bei GF übernommen hatte, ernannte das Unternehmen gestern den früheren "Goldman Sachs"-Investmentbanker Daniel Durn zum neuen Finanzchef. Außerdem berief der Konzern Gregg Bartlett zum Cheftechnologen und Kay Chai Ang zum Leiter des Bereichs Kundenentwicklung und Qualität. Zugleich betonte das Unternehmen, an seinen Auf- und Ausbauplänen in Dresden, New York und Singapur festhalten zu wollen und "2012 weitere Inves- titionen in alle drei Standorte zu tätigen".

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