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Gläsernes Regierungsviertel in der Staatskanzlei Dresden: Bürger sorgen sich über große Zahl an Flüchtlingen

Gläsernes Regierungsviertel in der Staatskanzlei Dresden: Bürger sorgen sich über große Zahl an Flüchtlingen

Am Sonnabend öffnete die Staatskanzlei in Dresden wieder ihre Pforten anlässlich des Gläsernen Regierungsviertels. Die Bürger hatten Gelegenheit, die Arbeitsräume der Staatsregierung zu besichtigen und mit Ministern sowie dem Ministerpräsidenten ins Gespräch zu kommen.

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Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) im Gespräch mit einem Besucher.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Letzterer fehlte allerdings diesmal und ließ sich von Innenminister Markus Ulbig (CDU) vertreten. Gleiches galt für Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), für den sein Staatssekretär Rede und Antwort stand. Ansonsten war das sächsische Kabinett vollständig angetreten.  

Obwohl jedoch viele interessierte und teilweise auch grantelnde Bürger vorbeikamen, war der Ansturm nicht so groß wie in den Vorjahren. Diesen Eindruck hatte auch die 77-jährige Dresdnerin Marlit Dunke. „Ich war schon vier Mal hier und finde es interessant, mit den Politikern ins Gespräch zu kommen. Meine Freunde sahen das aber nicht so. Alle, die ich angesprochen habe, wollten nicht mitkommen“, sagt die Rentnerin und fügt an: „Ich Vergleich zu den Vorjahren waren es deutlich weniger Besucher.“  

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Eindrücke vom Gläsernen Regierungsviertel in der Dresdner Staatskanzlei.

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Trotzdem entwickelten sich bei Kaffee und Brezeln lebhafte Diskussionen. Innenminister Markus Ulbig (CDU) war die Freude an den Gesprächen förmlich anzusehen „Ich habe viele sehr angenehme Unterhaltungen geführt. Die Leute sind interessiert und vorgebildet“, so Ulbig. Ein wichtiges Thema sei der Umgang mit der großen Zahl an Flüchtlingen gewesen, berichtete der Innenminister. Ähnlich war es bei Integrationsministerin Petra Köpping (SPD). „Mir haben zwei Damen aus Riesa gesagt, dass sie nicht verstehen, warum in Dresden Flüchtlinge in einer Zeltstadt wohnen müssen und in Riesa gleichzeitig Wohnungen abgerissen werden. Ähnliches habe ich auch schon aus Borna gehört“, sagte Köpping.  

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Angelika Mischauk

Quelle: Stephan Hönigschmid

Neben den Besuchern, die über ein konkretes Thema reden wollten, gab es auch einige, die einfach ein grundsätzliches Interesse hatten. „Ich bin eigentlich jedes Jahr hier. Mein Interesse ist mehr allgemein. Ich finde es schön, mit den Politikern zu reden und die Räume anzusehen. Außerdem besuche ich den Stand des Statistischen Landesamtes, denn dort habe ich früher mal gearbeitet “, erzählte die 59-jährige Angelika Mischauk aus Kamenz. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sie diesmal aber etwas vermisst. „Bei der Veranstaltung wurden sonst immer die Geschenke des Ministerpräsidenten versteigert, die er auf Reisen bekommen hat. Das fällt dieses Jahr aus. Ich finde das schade, weil ich bei dieser Gelegenheit schon mal eine Dampflok ersteigert habe“, so Mischauk.  

Vollkommen erwartungsfrei kam der 25-jährige Felix vorbei. „Ich bin hier zufällig lang gelaufen und habe gesehen, dass die Tür offen steht. Da wollte ich gern mal nachschauen, wie es hier drinnen aussieht.“

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Stephan Hönigschmid

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