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Gewitter über Sachsen – Unwetterwarnung für Dresden vorerst wieder aufgehoben

Gewitter über Sachsen – Unwetterwarnung für Dresden vorerst wieder aufgehoben

Die Gewitter über Sachsen machen zumindest vorerst einen Bogen um Dresden. Eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für die Landeshauptstadt wurde nach einer Stunde wieder aufgehoben.

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Quelle: dpa

Die Sturmböen, kombiniert mit Starkregen und Hagel erreichten das Stadtgebiet nicht. Lediglich im Südraum von Pirna wurden mehrere Blitzeinschläge registriert. Bis Mittwochabend seien jedoch mit dem Eintreffen einer Kaltfront noch unwetterartige Gewitter möglich, warnen die Meteorologen.

Am Vormittag hatte eine erste Gewitterzelle Sachsen erreicht und Leipzig getroffen. Die Gewitterlinie hatte gegen 9.30 Uhr die Stadt erreicht. In der Region wurden bis zu 2500 Blitzentladungen innerhalb von zehn Minuten registriert. Die Wetterstation am Flughafen Schkeuditz meldete zehn Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und eine Spitzenböe von 60 Kilometern pro Stunde. Polizei und Feuerwehr meldeten keine Schäden im Stadtgebiet. In Markkleeberg schlug hingegen der Blitz in ein Einfamilienhaus ein und löste einen Dachstuhlbrand aus. „Für diese Tageszeit war es ein relativ kräftiges Gewitter“, sagt Jens Oehmichen, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst.

Die eigentliche Kaltfront wird sich gegen Nachmittag und Abend von Südwesten her nähern. Auch dann seien wieder Gewitter möglich, unwetterartig dürften diese wahrscheinlich nur in Dresden und Ostsachsen ausfallen, sagt Oehmichen. Dort werden im Laufe des Tages noch einmal 30 Grad Celsius erreicht. Für Dresden gilt bis zum Abend noch eine Hitzewarnung.

Nach den brütenden Temperaturen der vergangenen Tage, sollen die Blitze und Donnergrollen für ein jähes Ende der Sommerstimmung sorgen: „Es wird eine deutliche Abkühlung um zehn Grad Celsius geben“, ergänzt DWD- Meteorologin Anja Juckeland ihren Kollegen. Ab Wochenmitte prognostizieren die Wetterexperten Temperaturen knapp über der 20-Grad-Marke. „Es geht wechselhaft angenehm weiter.“

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So lässt es sich aushalten: Eine Frau liegt in Frankfurt am Main in einem Planschbecken. Foto: Frank Rumpenhorst

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Hohe Waldbrandgefahr

In Dresden kletterte am Dienstagmittag das Quecksilber noch einmal auf deutlich über 30 Grad. Die Top-Temperaturen wurden am Pfingstsonntag gemessen: Spitzenreiter in Sachsen war die Wetterstation in Strehlen mit 34,5 Grad Celsius, Leipzig-Holzhausen meldete 32 Grad.

Die Hitze hatte am Pfingswochenende fast 55.000 Besucher in die Dresdner Freibäder getrieben. Nach Angaben der Dresdner Bäder GmbH waren das Stauseebad Cossebaude, das Naturbad Mockritz und das Georg-Arnhold Bad am Beliebtesten. Auch im Freibad Cotta und im Freibad Wostra war bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad jede Menge los.

Wegen der anhaltenden Trockenheit steigt auch die Waldbrandgefahr. In Dresden sowie in Teilen der Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen sowie Nordsachen herrscht die höchste Waldbrand-Stufe 5. „Die Leitstelle ist durchgehend von 10 bis 20 Uhr besetzt, um bei Rauchentwicklung die Feuerwehren zu alarmieren“, sagt Hellmut Starke von der Unteren Forstbehörde Nordsachsen. Das Betreten der Wälder ist dort mittlerweile verboten. Der Landkreis Leipzig meldet Warnstufe 4, im Leipziger Stadtgebiet gilt die mittlere Warnstufe 3. „Wegen der zu erwarteten Gewitter ist wohl erst am Donnerstag mit einer leichten Entspannung zu rechnen“, sagt Klaus Kühling vom Staatsbetrieb Sachsenforst.

Händler verzeichnen Umsatzsprung bei Getränken

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Hitze in Dresden: Hunderte Gäste besuchten am Dienstag das Georg-Arnhold-Bad.

Quelle: Dominik Brüggemann

Wegen der Sahara-Hitze sprudelte auch der Mineralwasser-Absatz. „Der Getränkeumsatz ist über Pfingsten stark angestiegen“, wie Vicky Grimanelis, Sprecherin der Edeka Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen, mitteilt. „Es wurde ausreichend Ware bevorratet und geliefert, es gab keine Versorgungslücken.“ Auch Straßencafés und Eisdielen hatten Hochkonjunktur.

Benjamin Winkler/Matthias Roth/sl

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