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Gewitter über Dresden sorgt für umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller

Gewitter über Dresden sorgt für umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller

Nach drei Tagen tropischer Hitze und einem Temperaturrekord von mehr als 35 Grad zogen am Donnerstagabend heftige Unwetter über Dresden. Neben starkem Regen erhellten vor allem unzählige Blitze den Dresdner Nachthimmel.

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(Symbolbild)

Quelle: dpa

Der Deutsche Wetterdienst gab eine Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter heraus.

Die Polizei und Feuerwehr verzeichnete am Freitagmorgen keine Verletzten aufgrund des Unwetters. Dennoch musste die Beamten zu etlichen Einsätzen ausrücken. Einsatzfahrzeuge wurden insgesamt zu 18 durch Sturm verursachte Einsätze gerufen. Umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste mussten beseitigt werden: Durch herabfallende Baumteile wurden insgesamt fünf Autos beschädigt, so die Feuerwehr am Freitagmorgen. Der Starkregen sorgte für vollgelaufene Keller und Gebäude. In dreizehn Fällen musste hier die Feuerwehr ausrücken. Laut Feuerwehr waren auch einige Häuser betroffen, die bereits durch das Hochwasser Schaden genommen hatten. Zusätzlich sorgten Fehlalarmierungen von Brandanlagen für weitere Einsätze. Elf freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr waren in Dresden unterwegs.

Bei der Deutschen Bahn sorgten die Unwetter ebenfalls für Beeinträchtigungen. Wegen umgestürzter Bäume, Blitzeinschlägen und Unterspülungen von Gleisen mussten Strecken vorübergehend gesperrt werden. Am Freitagmorgen rollte der Zugverkehr aber wieder planmäßig, wie eine Bahn-Sprecherin in Leipzig sagte.

Zuvor war das Unwetter schon über Westssachsen gezogen und hatte unter anderem in Leipzig gewütet. In der Messestadt verzeichnete die Polizei hunderte Notrufe, das Wasser stand teils zehn Zentimeter hoch in den Straßen. Deutsche Bahn und Leipziger Verkehrsbetriebe setzten ihre Fahrpläne außer Kraft.

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Auch in der Bornaischen Straße / Hildebrandtstraße stand das Wasser.

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Auch am Dresdner Flughafen wurden Starts und Landungen von und nach Köln, Düsseldorf, München und Frankfurt gestrichen. Die DVB verzeichneten nach ersten Meldungen offenbar keine flächendeckenden Störungen.

sl/dbr

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