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Gewagter Kontrast aus Sandstein und Glas bei der "Residenz am Zwinger" in Dresden

Gewagter Kontrast aus Sandstein und Glas bei der "Residenz am Zwinger" in Dresden

Direkt gegenüber vom Zwinger trifft schon bald Sandstein auf Glas. Denn diesen interessanten, wenngleich gewagten Kontrast soll der geplante Neubau auf dem Gelände "An der Herzogin Garten" eingehen, wie Architekt Lür Meyer-Bassin auf der jüngsten Sitzung des Altstädter Ortsbeirats erläuterte.

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Diese brandneue Visualisierung zeigt, wie der Neubau "An der Herzogin Garten" einmal aussehen soll. Die Fünfgeschosser werden sich unter anderem durch die verschieden großen Fenster von den eher einheitlich gestalteten Bürogebäuden in der Nachbarschaft abheben.

Quelle: Gärtner+Christ

Dabei präsentierte er auch brandneue Visualisierungen, die erstmals einen genauen Eindruck davon vermitteln, wie das fünfgeschossige Gebäude einmal aussehen soll.

"Erklärtes Ziel des Investors ist es, sehr hochwertige Materialien zu verbauen", betonte Meyer-Bassin. "Bei der Gestaltung der Fassaden wollen wir uns unter anderem durch verschieden große Fenster von den eher einheitlich gestalteten Bürogebäuden in der Nachbarschaft abheben."

Die Investoren - es handelt sich um die "CTR Immo Dresden GmbH" und die Baywobau - stecken zusammen rund 38 Millionen Euro in das Projekt. Für diese stolze Summe sollen etwa 185 Mietwohnungen, eine Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen und ein Bio-Supermarkt entstehen. Vermarktet wird das Objekt als "Residenz am Zwinger". "Wir wollen bis Mai den Bauantrag einreichen und im Oktober loslegen", sagte Meyer-Bassin. Die Erschließung des Baufeldes sei gesichert. Wie schon die ersten Entwürfe stießen auch die fortgeschrittenen Planungen für den Neubau "An der Herzogin Garten" bei den Ortsbeiräten insgesamt auf Zustimmung. Lediglich CDU-Vertreter Karlheinz Hauser goss ein wenig Wasser in den Wein: "Mir bereitet die geplante Form des Dachs Bauchschmerzen", erklärte er. "Ich komme aus dem Bauwesen und in meinem Studium vor vielen Jahren haben wir zu allererst eingetrichtert bekommen, dass sich die Dachform eines Neubaus immer der Umgebung anpassen muss und das geschieht hier offensichtlich nicht."

Bei den Planungen für die "Residenz am Zwinger" legen die Baywobau und CTR ein ordentliches Tempo vor. So sehr, dass sie das im nördlichen Teil des Areals vorgesehene Hotelprojekt überholt haben. Letzteres ist zwar schon sehr viel länger im Gespräch als das Wohngebäude, doch seit dem positiven Beschluss des Stadtrates im Juli letzten Jahres hat man kaum noch etwas gehört. Der für 2013 avisierte Baubeginn wird damit äußerst unwahrscheinlich. Die mit dem Vorhaben betraute Berliner Projektgesellschaft Intertec war vorerst nicht erreichbar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.03.2013

Christoph Stephan

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