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Gestohlene Fahrräder für Dresdner Flüchtlinge

Neues Projekt Gestohlene Fahrräder für Dresdner Flüchtlinge

Mobilität und Kreativität: Vier Fahrräder sind am Dienstag an eine Dresdner Flüchtlingsunterkunft übergeben worden. Gleichzeitig haben Dresdner Künstler großformatigen Street-Art-Bildern vorgestellt, die mehr Farbe in die Unterkunft bringen sollen.

Vier Fahrräder sind am Dienstag an eine Dresdner Flüchtlingsunterkunft übergeben worden.

Quelle: dpa

Dresden.  Mobilität und Kreativität: Vier Fahrräder sind am Dienstag an eine Dresdner Flüchtlingsunterkunft übergeben worden. Gleichzeitig haben Dresdner Künstler großformatigen Street-Art-Bildern vorgestellt, die mehr Farbe in die Unterkunft bringen sollen.

Der Leiter des Polizeireviers Dresden Nord, Matthias Imhof, hat am Dienstag im Rahmen des gemeinsam von den Ortsämtern Altstadt und Neustadt und der Polizeidirektion Dresden initiierten Projektes „Fahrräder und Verkehrsschulungen für Asylbewerber“ vier Fahrräder an das Flüchtlingsheim „Alte Feuerwache“ übergeben. Die Bewohner der Unterkunft können sich die Räder nun ausleihen und sind somit mobiler als zuvor. Damit wurde laut Ortsamtleiter André Barth die zweite Stufe des Projekts erreicht. Bereits im März waren sechs Fahrräder an das Übergangswohnheim in der Buchenstraße 15b übergeben worden.

Mobilität und Kreativität: Vier Fahrräder sind am Dienstag an eine Dresdner Flüchtlingsunterkunft übergeben worden.

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Das Besondere: Die Räder wurden zuvor von der Polizei als Diebesgut beschlagnahmt. Da sich der rechtmäßige Eigentümer nicht mehr ermitteln ließ, wurden die Fahrräder von der Staatsanwaltschaft freigegeben und kommen nun den Geflüchteten zu Gute.

Unter der Leitung von Polizeihauptmeister Steffen Wündrich finden außerdem regelmäßig theoretische Verkehrsschulungen für Asylsuchende statt. In diesen zweiteiligen Kursen werden zunächst Grundregeln des Verkehrs sowie die angemessene Nutzung eines Fahrrads dargelegt. Anschließend erfahren die Flüchtlinge etwas über die ordnungsgemäße Benutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel. „Das Projekt ist rein präventiv und ein voller Erfolg. Die Teilnehmer sind sehr motiviert“, berichtet Wündrich. Hintergrund ist, dass die Flüchtlinge sich oft im Nahverkehr bewegen, in Deutschland aber mit neuen Regeln konfrontiert werden, die sie nun erlernen.

Außerdem wurden Street-Art-Werke vorgestellt, die im Rahmen der Aktion „Urban Lines – Mit Farbe für Menschlichkeit“ von Dresdner Künstlern gestaltet wurden und nun mehr Farbe in die Unterkunft bringen sollen.

Von rg

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