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Gespräche mit Denkmalpflegern über Pläne für Wiederaufbau des Narrenhäusels

Dresdner Stadtentwicklung Gespräche mit Denkmalpflegern über Pläne für Wiederaufbau des Narrenhäusels

Bei den Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Narrenhäusels sind auch noch Gespräche mit den Denkmalpflegern notwendig. Schon jetzt ist klar: Exakt an historischer Stelle kann das Gebäude nicht wieder aufgebaut werden.

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Dresden.  Bei den Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Narrenhäusels in Dresden sind neben verschiedenen Planungsarbeiten auch noch Gespräche mit den Denkmalpflegern notwendig. Schon jetzt ist klar: Exakt an historischer Stelle kann das Gebäude nicht wieder aufgebaut werden.

Seit dem Frühjahr gibt es einen Stadtratsbeschluss, der die Ausschreibung des Baugrundstücks fordert. Bislang ist das nicht geschehen. Die Stadt begründet das mit den noch notwendigen Planungsarbeiten zur Verkehrsanbindung. Unter anderem aus den Reihen der Stadtrats-SPD, die zu den Unterstützern des Wiederaufbaus zählt, gibt es Kritik an den langen Prozessen.

Für die Einordnung von Wegebeziehungen werde derzeit „die höhen- und lagemäßige Einordnung des Narrenhäusels in einer hochbaulichen Studie vertiefend untersucht“, hieß es dazu auf DNN-Anfrage zum Arbeitsstand im Stadtplanungsamt. Die Planungsergebnisse müssten auch noch mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt werden. „Dazu wird in Kürze ein Gespräch stattfinden“, teilte die Stadt mit.

Schon jetzt ist klar: Der historische Standort lasse sich tatsächlich nicht mehr genau wiederherstellen. „Würde man das Narrenhäusel genau auf den historischen Standort setzen, könnte die Haltestelle der Straßenbahn nicht behindertengerecht ausgebaut werden. Auch daran arbeiten die Stadtplaner“, heißt es aus der Stadt.

Für den Wiederaufbau steht ein Investor bereit. Rund drei Millionen Euro werden für das Projekt veranschlagt. Das Grundstück muss aber vor einem Verkauf ausgeschrieben werden. Das 1755 errichtete Gebäude, dessen Name auf den damaligen Hofnarren Fröhlich beim sächsischen Kurfürsten zurückgeht, war 1945 bei den Luftangriffen ausgebrannt und 1950 abgerissen worden.

Von Ingolf Pleil

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