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Geschichtsmarkt in Dresden am TU-Institut für Informatik

Hobbyhistoriker Geschichtsmarkt in Dresden am TU-Institut für Informatik

Der Dresdner Geschichtsmarkt hat einen festen Platz im Dresdner Veranstaltungskalender und im Institut für Informatik der TU seinen festen Standort gefunden. An diesem Wochenende geht er in seine 12. Runde.

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Von-oben-Ansicht des Dresdner Geschichtsmarkts 2015.

Quelle: Klaus Brendler, Dresdner Geschichtsmarkt e.V.

Dresden. Der Dresdner Geschichtsmarkt hat einen festen Platz im Dresdner Veranstaltungskalender und im Institut für Informatik der TU seinen festen Standort gefunden. An diesem Wochenende geht er in seine 12. Runde. Auf der Veranstaltung, stellen ausschließlich ehrenamtlich tätige Historiker die Ergebnisse ihrer Forschung zur Heimatgeschichte dar. Auf Ausstellertafeln, im direkten Gespräch und in Vorträgen können sich die Besucher über die reiche Geschichte Dresdens informieren. Fachverlage bieten Literatur zu Dresden und zu seinen Stadtbezirken an.

Der 12. Geschichtsmarkt ist dem Thema „Dresdner Industriegeschichte – von der Manufaktur zum Großbetrieb“ gewidmet. Im Mittelpunkt stehen die industrielle Entwicklung Pieschens, der Leipziger Vorstadt und des Dresdner Nordwestens. Der Besucher erfährt, dass mit einem am 5. Februar 1878 in Kraft gesetzten Ortsgesetz Maßnahmen wirksam wurden, die einerseits den damals schon weltweiten Ruf als Florenz des Nordens dauerhaft sichern und andererseits der einsetzenden stürmischen industriellen Entwicklung ausreichende Standortbedingungen sichern sollten. Festgeschrieben war fortan, dass der Osten und Süden der Stadt Dresden „für alle Zeiten von (neuen) Fabrikbauten ausgeschlossen werden (sollen), während im Norden und Nordwesten der „weiteren Entwicklung als Fabrikbezirk keine Hindernisse im Weg stehen“. Die Wirkungen sind noch heute im Stadtbild sichtbar.

Zügig folgten Firmengründungen, wie die der Steingutfabrik Villeroy & Boch, des Städtischen Zentralschlachthofes und der Gebrüder Hörmann AG, die sich rasch zu Deutschlands einst größter Waffelfa­brik mit 500 Beschäftigten entwickelte.

Selbstverständlich fehlt auch der Blick über die Stadtgrenzen nicht. So wird der Berg- und Hüttenverein Freital e. V. auf sechs Tafeln über die Dresden direkt berührende Geschichte des Freitaler Steinkohlenbergbaus informieren.

12. Dresdner Geschichtsmarkt, 27. Februar 10-17 Uhr, 28. Februar 10 bis 15 Uhr; Fakultät Informatik der TU, Nöthnitzer Straße 46.

Von Peter Weckbrodt

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