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Geschäft mit Gutscheinen boomt

Geschäft mit Gutscheinen boomt

Doch auch nach den besinnlichen Festtagen reißt der Besucherstrom in Dresdner Einkaufscentern nicht ab. Knapp 46 000 Gäste besuchten gestern nach dessen Angaben den Elbepark.

Weihnachten ist vorbei.

Von Katrin Tominski

Dies seien knapp 6 000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr. "Die Zahlen sind absolut genial, es war es brechend voll. Das haben wir so gar nicht erwartet", sagte Christian Danne, Centermanager des Elbeparks. "Wir erleben einen richtigen Boom", sagte der Dresdner Karstadt-Filialgeschäftsführer Wolfgang Wirz. "Das Geschäft läuft besser als im vergangenen Jahr." Das sei auch dem besseren Wetter zu verdanken. "Im Jahr 2010 mussten wir mit starken Minusgraden kämpfen. Das Dresdner Umland war fast komplett abgeschnitten", sagte Wirz. Dies ist in diesem Jahr Geschichte. Bei milden Temperaturen nutzten gestern Tausende Dresdner und Touristen die Möglichkeit einkaufen zu gehen.

Neben dem Wetter hatte dies jedoch noch einen anderen Grund: Immer mehr Menschen verschenken Gutscheine, die nach Weihnachten eingelöst werden. "Das Geschäft mit den Gutscheinen boomt", sagte Karstadtfilialleiter Wirz. Allein gegenüber dem Vorjahr sei der Absatz um etwa zehn Prozent gestiegen. Das bestätigte auch der Centermanager der Altmarktgalerie Thorsten Kemp. "Viele Besucher kommen zu uns, um ihre Gutscheine und ihre Geldgeschenke einzulösen." Dies wirke sich auch auf den Umtausch der Waren aus. Der Anteil von umgetauschten Waren im Textilbereich liege nur noch bei etwa einem Prozent. Laut Wirz bewegt sich der Anteil von umgetauschten Waren in der Karstadt-Filiale nur noch "im Promillebereich". Trotzdem sind nach Angaben aller Centermanager alle Kunden willkommen, wenn sie umtauschen möchten. Wichtig sei nur, dass die Ware unbeschädigt sowie verpackt sei und die Kunden einen Kassenbon mitbringen.

Philipp Jurschek ist einer von den Kunden, die gekommen sind, um einen Gutschein einzulösen. Er hat ein Handy und Kopfhörer ausgewählt. "Ich habe mich sehr gefreut über den Gutschein", erzählte der Schüler. "Doch Gutschein bleibt Gutschein." Seiner Meinung nach sind persönliche Geschenke viel wertvoller.

Jan Zöppel und Isabel Kluge hingegen sind nicht in die Einkaufscenter gegangen. Ihr Weg führte zur Post in die Königsbrücker Straße. Dort haben sie ihr Weihnachtsgeschenk per Post an den Internetanbieter eBay zurückgesandt. "Auch in der Nachweihnachtszeit sind wir im Postversand mit Aushilfen gut bestückt", sagte Manfred Hausschild, Sprecher der Deutschen Post. Natürlich werde mit Rücksendungen gerechnet. So hoch wie zum Weihnachtsgeschäft würde dieses Aufkommen allerdings nicht geschätzt. In der Adventszeit hatte sich der Paketversand laut Hausschild bundesweit auf sechs Millionen Pakte verdoppelt.

Neben Umtausch und Rücksendung gibt es jedoch noch einen anderen Weg seine unliebsamen Geschenke loszuwerden. Sie können im Dresdner Umsonstladen in der Alaunstraße 68 abgegeben werden. Das Prinzip ist einfach. Wer etwas abgibt, darf auch etwas mitnehmen. Ab dem 6. Januar ist der Laden wieder geöffnet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.12.2011

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