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Gericht in Dresden verhängt lange Haftstrafe nach Tod des besten Freundes

Urteil Gericht in Dresden verhängt lange Haftstrafe nach Tod des besten Freundes

Wegen Körperverletzung mit Todesfolge ist Andreas G. gestern vom Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Der 51-Jährige hat Frank S. in dessen Wohnung nach einem Streit mit einem Messerstich ins Herz getötet. Andreas G. hatte damit seinen Kumpel und letzten sozialen Kontakt getötet.

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Quelle: dpa

Dresden. Wegen Körperverletzung mit Todesfolge ist Andreas G. am Montag vom Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt worden. Der 51-Jährige hat am 9. August 2015 Frank S. in dessen Wohnung nach einem Streit mit einem Messerstich ins Herz getötet (DNN berichteten).

Andreas G. ist nicht nur Täter, sondern auch Opfer. Er war zuvor von Frank S. durch einen Stich in den Rücken schwer verletzt worden. Beide Männer waren schwere Alkoholiker und zur Tatzeit betrunken. Hintergrund für die Taten war ein Streit um eine Geldbörse. Frank S., der wohl dachte, der Angeklagte habe sie genommen, stach zuerst zu. Andreas G. ging ins Bad, schaute sich die Wunde an, verprügelt das Opfer, griff sich dann ein Messer und stach zu. Notwehr schloss die Kammer aus, zwischen den Attacken war zuviel Zeit vergangenen, sie folgten nicht direkt aufeinander.

Andreas G. hat mit Frank S. zudem seinen Kumpel und letzten sozialen Kontakt getötet. Er hatte den Angeklagten, nachdem der aus dem Gefängnis kam und keine Wohnung hatte, bei sich aufgenommen. „Er war mein bester Freund“, beteuerte der Angeklagte.

Von Monika Löffler

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