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Gepida ruft erneut zu Protest gegen Pegida auf

7. Dezember Gepida ruft erneut zu Protest gegen Pegida auf

"Kaltland – Wir trotzen der Kälte!" Unter diesem Motto ruft das Bündnis Gepida am Montag erneut zu einem Protest gegen Pegida auf. "Pegida hält seit über einem Jahr Kundgebungen in Dresden ab, auf denen in übelster Art und Weise gegen Geflüchtete und Andersdenkende gehetzt wird."

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Dresden. "Kaltland – Wir trotzen der Kälte!" Unter diesem Motto ruft das Bündnis Gepida am Montag erneut zu einem Protest gegen Pegida auf. "Die klar rassistische und fremdenfeindliche Pegida hält seit über einem Jahr Kundgebungen in Dresden ab, auf denen in übelster Art und Weise gegen Geflüchtete und Andersdenkende gehetzt wird, zu Straftaten aufgerufen wird und in deren Umfeld es immer wieder zu Angriffen gegen Menschen kommt, die aufgrund von Herkunft, Aussehen oder Einstellung nicht in das Weltbild der Anhänger passen", so die Veranstalter.

Laut Augenzeugen kam es bei der Abreise der "Gepida"-Gegendemonstranten zu einem Angriff auf die Demo. Direkt nach der Abreise vom Schlossplatz zum Terrassenufer wurden mehrere Steine auf die Teilnehmer geworfen. Der Lautsprecherwagen der Gegendemonstranten wurde beschädigt.

"Das Gewaltpotenzial der rassistischen Demonstrationen wird offensichtlich nach wie vor nicht als ein Problem angesehen, dem sich die sächsische Polizei oder Politik ausreichend widmen müsste. Deutlich wird dies an der geringen Aufklärungsquote, als auch anhand des Fehlens von wirksamem Schutz für Geflüchtete und „Nichtrechten“ in Sachsen. Dabei ist es Aufgabe der Zivilgesellschaft sich Menschenfeindlichkeit entgegenzustellen und faschistischen Ideologien zu trotzen", fordert das Bündnis im Vorfeld.

 Jürgen Kasek, Landesvorsitzender der Grünen unterstützt die Demo.   „Der Hass von Pegida und anderen rassistischen Aufzügen hat Sachsen zerfressen. Eine Parallelgesellschaft der Menschenfeinde ist entstanden. Deutlicher Widerspruch gegen Vorurteile und Hass bleibt daher weiterhin nötig“, so Kasek. Am Montag um 17.30 Uhr startet die Demo am Panzerkettendenkmal auf dem Postplatz. Auch das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis will am Montag wieder durch die Stadt laufen.

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