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Georgentorwird ab 2013 ausgebaut

Georgentorwird ab 2013 ausgebaut

Dank eines überraschenden Geldsegens kann die Sanierung des Dresdner Residenzschlosses in den nächsten zwei Jahren entscheidend vorangetrieben werden.

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Im Georgentor befanden sich die Prunkgemächer Augusts des Starken.

Von christoph stephan

Profitieren soll in erster Linie das Georgentor, wie Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) mitteilte. Hieß es noch Ende August, dass Sachsens wichtigste Kulturbaustelle 2013 und 2014 jährlich nur noch 2,3 Millionen Euro aus den Geldtöpfen des Landes Sachsen abbekommt, sind es nun neun Millionen Euro. Weitere fünf Millionen Euro steuert der Bund bei, nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages am Freitag ein neues Denkmalschutz- und Sanierungssonderprogramm für bedeutende Kulturbauten beschlossen hatte. "Ausschlaggebend ist der historische Wert", erklärte ein Sprecher von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) auf Anfrage. Tillich höchstpersönlich hat sich nach DNN-Informationen bei Naumann dafür stark gemacht, dass das Dresdner Schloss bei diesem Förderprogramm berücksichtigt wird.

Der nun plötzlich ab 2013 mögliche Ausbau des Georgentors lag zwischenzeitlich bereits auf Eis. Denn dem Freistaat war das Geld ausgegangen und was für Kulturbauten übrig blieb, musste zu einem Großteil in die massiv geschädigte Galerie "Alte Meister" fließen. Jetzt, wo die Kassenlage wieder besser ist, setzt der Freistaat mit dem Fokus auf das Georgentor offenbar ganz gezielt auf neue Besuchermagnete. Denn hier befanden sich zum Beispiel die Prunkgemächer August des Starken und die Arbeitszimmer der sächsischen Könige - bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Im Januar 2008 versprach Tillich, der damals noch Finanzminister war, diese Repräsentationsräume wieder herzurichten und daraus ein "Raumkunstmuseum zur Präsentation höfischer Macht" in Dresden zu machen. Fünf Jahre später kann er dieses Versprechen nun wohl einlösen.

Erfreut über den unerwarteten Geldsegen für das Schloss ist der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Hartwig Fischer. "Das ist eine äußerst positive Nachricht, denn durch diese Entscheidung wird es möglich sein, die Dynamik des weiteren Ausbaus des Residenzschlosses zu einem international herausragenden Museumszentrum zu erhalten", erklärte Fischer den DNN.

Die aus dem 16. Jahrhundert stammende und 1945 zerstörte Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige wird seit 1985 wiederhergestellt. Das Investitionsvolumen liegt bei mehreren hundert Millionen Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.11.2012

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