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Geldregen für Gorbitz: Dresden bekommt mehr als 580.000 Euro für das Projekt "Soziale Stadt"

Geldregen für Gorbitz: Dresden bekommt mehr als 580.000 Euro für das Projekt "Soziale Stadt"

Wohl dem, der schuldenfrei ist! Der Landeshauptstadt Dresden sind vom Bund Gelder aus dem Förderprogramm "Soziale Stadt" angeboten worden, die andere Kommunen nicht verbrauchen konnten.

Auch, weil sie die erforderlichen Eigenanteile nicht in der Kasse hatten. Das schuldenfreie Dresden verfügt über die Eigenmittel und kann sich so über Gelder vom Bund in Höhe von 584 464 Euro freuen. Diese Mittel sollen in das Projekt "Soziale Stadt Gorbitz" fließen, heißt es in einer vom Geschäftsbereich Stadtentwicklung erarbeiteten Vorlage.

Eine gute Nachricht für das Plattenbaugebiet im Dresdner Westen. 2011 hatte der Bund drastische Kürzungen für das Programm "Soziale Stadt" angekündigt (DNN berichteten). Es war 1999 ins Leben gerufen worden, um einer "Ghettoisierung" in Problemvierteln von Großstädten entgegenzuwirken. Dank eines städtischen Handlungsprogrammes waren alle in Gorbitz geplanten Vorhaben bis 2012 gesichert. Neue Projekte sollten ab 2013 aber nur dann in Angriff genommen werden, wenn es der Stadthaushalt hergibt.

Nun ist mehr als eine halbe Million Euro in der Kasse, das Geld soll in drei Vorhaben fließen, schlagen die Stadtplaner vor: Zum einen soll der zweite Bauabschnitt der Höhenpromenade finanziert werden. Zum zweiten werden Mittel für die Sanierung der "Laborschule" in der Espenstraße 3 zur Verfügung gestellt. Schließlich sollen die Leistungen des Quartiersmanagements weiter bezahlt werden.

Die Höhenpromenade, ein Fußweg quer durch das Wohngebiet, war im vergangenen Jahr zwischen dem Märchenbrunnen und dem Merianplatz zu einem barrierefreien Spazierweg umgestaltet worden, an dessen Rand Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt wurden. Ab September soll der zweite Bauabschnitt bis zum Leutewitzer Ring begonnen werden. Die Laborschule soll ein neues Dach, eine neue Fassade sowie neue Fenster erhalten.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Stange, die sich im Dresdner Westen für die Belange der Einwohner engagiert, begrüßt die zusätzlichen Fördermittel aus dem Projekt "Soziale Stadt". "Die Laborschule hat schon eine lange Hängepartie hinter sich. Es ist schön, dass die Sanierung jetzt gesichert ist." Großartig sei aber insbesondere die Weiterführung des Quartiersmanagements, findet Stange. Gerade in einem Gebiet wie Gorbitz sei es schwierig, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren. "Umso wichtiger ist es, einen Anlaufpunkt für sie zu haben."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.06.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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