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Geheime Computerbilder zur geplanten Hafencity in Dresden aufgetaucht

Geheime Computerbilder zur geplanten Hafencity in Dresden aufgetaucht

Zwei achtstöckige Würfelhäuser gegenüber der Molenspitze, dahinter ein Fünfgeschosser mit abgerundeten Ecken: So will die Firma USD die Fläche am Neustädter Elbhafen südlich der Eisenberger Straße bebauen.

"Unser schönes Dresden", so der ausgeschriebene Name der Firma, deren Chef der fußballbegeisterte Geschäftsführer Thomas Dathe ist, plant zur Zeit die Hafencity, die laut Stadt künftig an der Leipziger Straße entstehen soll. Die Dresden-Verschönerer mit Sitz im Kurländer Palais wollen die Fläche des Party-Areals "Purobeach" mit Flachbauten einrahmen, die für Gaststätten und Geschäfte geeignet scheinen. Ringsum entstehen mehr oder weniger abwechslungsreich gestaltete Hochhäuser - mal große Würfel, mal asymmetrisch aufeinandergeschichtete Kästen und bis zu zehn Stockwerke hoch. "Maritimes Wohnen" verspricht das Unternehmen auf einer eigens für die Hafencity eingerichteten Website, ab März soll man sich eine der "lichtdurchfluteten, großzügigen und hochwertigen Wohnungen" sichern können. Sie haben drei bis fünf Räume und sind zwischen 60 und 170 Quadratmetern groß, erfährt man im Internet, 18 am Computer gefertigte Bilder zeigen die Häuser und den Hafen aus verschiedenen Perspektiven. Nein. die Simulationen dürften keinesfalls veröffentlicht werden, sagte ein Vertreter von USD auf DNN-Anfrage, auch wenn sie seit Freitag auf der Seite www.hafencity-dresden.com und bei Facebook zu sehen sind. Erst in drei Wochen will sich das Unternehmen auf einer Pressekonferenz dazu äußern, ohnehin seien dies nur erste Entwürfe.

Diese Entwürfe zeigen: Die zwei alten Elbschiffe liegen noch beiderseits der Hafenmole, wenn die Häuser am Wasser fertig sind. Auf der Molenspitze thront so etwas wie ein Leuchtturm, im Hafenbecken schwimmt ein kleiner Flachbau, später vielleicht der Platz für die Hafenverwaltung. Das einzige alte Haus weit und breit soll erhalten werden, dort befindet sich heute ein kleines Cafe samt Eisverkauf. Auch der historische Ladekran am Neustädter Hafen ist noch zu sehen, darüber hinaus bleibt aber kein Stein auf dem anderen.

Die nach hinten versetzten Häuser stehen zumeist auf mehrere Meter hohen Sockeln, augenscheinlich zum Schutz vor Hochwasser. Die USD-Visualisierungen zeigen ausschließlich Wohngebäude, die von der Stadt nahe der Eisenberger Straße avisierte Schule ist darin nicht dargestellt, Bäume sind Mangelware, auf der Mole sind gleich gar keine mehr zu sehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.10.2012

cs

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