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Gedenktafel erinnert an Joe-Cocker-Konzert 1988 in Dresden

Gedenktafel erinnert an Joe-Cocker-Konzert 1988 in Dresden

Mit einer Gedenktafel an der Cockerwiese erinnert Dresden künftig an den Auftritt von Joe Cocker im Juni 1988 an gleicher Stelle. Vor rund 85.000 Fans hatte der 2014 verstorbene Rockmusiker damals gesungen und dafür gesorgt, dass der Konzertort Blüherwiese seitdem im Volksmund seinen Namen bekam.

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Dirk Hilbert, Ulrich Lange, Hartmut Helms und Werner Hanicke (v.l.) weihen die Tafel ein

Quelle: Stephan Lohse

„Es war schon ein tolles Konzert“, erinnert sich Dresdens amtierender Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an den damaligen Abend in der Menge. Es sei selten, dass sich so viele Menschen mehr als 20 Jahre später noch an ein Konzert erinnern. Daher sei die Stadtverwaltung dem Vorschlag für eine Gedenktafel schnell gefolgt.

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Seit dem damaligen Konzert heißt die Blüherwiese im Volksmund Cockerwiese.

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Die Idee zu der kleinen Ehrung kommt aus den USA. Der in Colorado in den USA lebende Ulrich Lange war damals nicht selbst dabei, hat aber Verbindungen nach Dresden und vor allem zu Joe Cocker. Er lebte um die Jahrtausendwende in der Nachbarschaft des Musikers, war im gleichen Rotary-Club wie dessen Frau. So sei man ins Gespräch gekommen und habe auch über Cockers Dresden-Auftritt gesprochen. Der Sänger habe sich 2002 noch gut an das Konzert in Dresden erinnern können, so Lange. Cocker selber habe sogar 100.000 Fans in Erinnerung gehabt.

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Als ihm ein Dresdner Freund bei einem Besuch 2014 die Cockerwiese zeigte, fiel ihm auf, dass nichts an das Konzert erinnere, die Idee zu der Gedenktafel war geboren. Der Rotary-Club finanzierte das Vorhaben.Nur 14,95 Ostmark plus fünf Pfennig Kulturabgabe habe das Konzert damals gekostet, erinnert sich Hartmut Helms. Er hatte 20 Jahre nach dem Abend einen Konzertbericht ins Internet gestellt, auf den Lange aufmerksam geworden war und so den Stein ins Rollen brachte. „Es war ein musikalisches Highlight“, schwärmt Helms immer noch.

Auch andere Fans von Joe Cocker erinnerten sich zur Einweihung der Gedenktafel an das damalige Konzert. Karten habe es ganz einfach gegeben, berichtet Andreas Sick, der damals 38-jährig mit dabei war. Am Nachmittag habe er am Zaun sein Ticket unkompliziert gekauft. Karte und Tourplakat hortet er heute noch wie einen Schatz. Genau wie seine erste Joe-Cocker-Schallplatte, 1984 von Amiga in der DDR veröffentlicht. Auch er denkt heute noch gern an den 2. Juni 88 zurück. „Das hat uns bewegt“, sagt er lächelnd.

sl

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