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Geburtsort für 70.000 Kinder: Das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift feiert 120. Jubiläum

Geburtsort für 70.000 Kinder: Das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift feiert 120. Jubiläum

120 Jahre hat das Krankenhaus St. Joseph-Stift mittlerweile auf dem Buckel. Eine Zeit, in der viel geschehen ist, von der Gründung 1895 durch die Schwestern von der heiligen Elisabeth, über die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis hin zum Wiederaufbau und dem heutigen Tag.

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Ein Bild der Generationen: Silvana Israel (li.) brachte gerade ihren Sohn Paul Jona zur Welt. Neben ihr steht die leitende Hebamme des Hauses, Eva-Maria Bittner, die auch im Joseph-Stift das Licht der Welt erblickte. Die 66-jährige Gertrud Büdner (re.) war jahrelang leitende OP-Schwester und ebenfalls ein Joseph-Stift-Kind.

Quelle: Carola Fritzsche

"Wenn ich uns beschreiben müsste, würde ich sagen, dass wir ein kleines Krankenhaus im Herzen der Stadt mit besonders zufriedenen Patienten sind", meint Geschäftsführer Peter Pfeiffer. Die Menschen individuell betreuen, ihnen viel Aufmerksamkeit schenken und immer ein offenes Ohr haben - das seien die Prinzipien, nach denen die Mitarbeiter des Joseph-Stifts arbeiten. Genau aus diesem Grund hat sich das Krankenhaus zum Jubiläum eine besondere Kampagne ausgedacht. Diese trägt den Titel "Geboren im St. Joseph-Stift". Damit geht das Haus auf die Suche nach Menschen, deren Lebensgeschichte im Krankenhaus begonnen hat und die bereit sind, ihre Erinnerungen und Gedanken zu teilen. "Seit unserer Gründung wurden grob geschätzt knapp 70 000 Kinder bei uns geboren. Ich bin gespannt auf ihre Geschichten", so Pfeiffer. An der Aktion beteiligt haben sich bereits einige Mitarbeiter des Hauses sowie der Comiczeichner Sascha Wüstefeld, der am 8. August 1975 im Joseph-Stift das Licht der Welt erblickte.

Ein weiteres Projekt, das das Krankenhaus in diesem Jahr verwirklichen möchte, ist der Aufbau einer Geburtenstation in Tansania. Seit 2011 bauen die Elisabethschwestern in dem kleinen Dorf Maganzo das "San Pio Health Centre Maganzo" auf. 2300 kinderreiche Familien leben dort vom wenig ertragreichen Ackerbau in großer Armut. Durch Spenden konnte aber bereits einiges bewegt werden. Seit 2013 ist eine Notfallambulanz in Betrieb und leistet medizinische Grundversorgung für die Bewohner. Die Versorgung von Neugeborenen und Schwangeren sei aber nach wie vor unzureichend. Darum ist in diesem Jahr noch die Eröffnung einer Geburtenstation geplant. "Dieses Anliegen unterstützen wir und wollen etwas von dem zurückgeben, was wir unseren Gründerinnen verdanken", erklärt Geschäftsführer Pfeiffer. Benötigt werden mehrere hunderttausend Euro.

Wer sich an der Jubiläumskampagne beteiligen möchte, kann entweder direkt im Krankenhaus vorsprechen, sich bei Julia Mirtschink (Tel.: 44 40 22 44) melden oder im Internet unter www.geboren-im-josephstift.de einen Fragebogen ausfüllen. Spenden für das Projekt in Tansania können an folgendes Konto überwiesen werden: Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden GmbH, IBAN: DE38 8502 0500 0003 5715 04, BIC: BFSWDE33DRE, Verwendungszweck: Spende Maganzo

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.05.2015

Nadine Steinmann

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