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Gartensparten von 28 Dresdner Kleingartenvereinen haben neue Eigentümer

Gartensparten von 28 Dresdner Kleingartenvereinen haben neue Eigentümer

Der Freistaat hat die Flächen von 28 Dresdner Kleingartenvereinen verkauft. Sie gehörten zu einem Paket von insgesamt 130 Kleingartenanlagen, deren Verkauf das Land im vergangenen Jahr angekündigt hatte.

Alle Dresdner Flächen, die zu diesem Paket gehörten, haben neue Besitzer gefunden, teilte am Dienstag Andrea Krieger mit, die Sprecherin des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Diese neuen Besitzer seien für alle 28 Sparten die Stadt oder der Kleingärtnerverband der Landeshauptstadt, so Krieger weiter. Laut DNN-Informationen hat die Stadt die Flächen von 15 der 28 Vereine übernommen und dafür einen Kaufpreis von rund 170000 Euro gezahlt. Die restlichen 13 Sparten gingen an den Stadtverband "Dresdner Gartenfreunde" für etwa 102000 Euro.

Der Freistaat hat alles in allem 70 der ursprünglich vorgesehenen 130 Kleingartenanlagen verkauft, berichtete Krieger, insgesamt 22 Kommunen und Verbände haben zugeschlagen. "Der Verkaufspreis orientiert sich an dem günstigen Pachtzins, der im Bundeskleingartengesetz vorgeschrieben ist", so die SIB-Sprecherin weiter. Ihren Angaben zufolge hat das Land bei diesem Geschäft rund 1,3 Millionen Euro eingenommen. "Das entspricht etwa 1,25 Euro je Quadratmeter", berichtete Krieger.

Mit diesem ausgesprochen niedrigen Kaufpreis war für die Käufer die Verpflichtung verbunden, dass die davon betroffenen Kleingartenvereine eine sichere Zukunft haben. Krieger: "Im Gegenzug wird die Nutzung der Kleingärten vertraglich festgeschrieben." Das heißt, entgegen anderslautenden Befürchtungen aus dem vergangenen Jahr, die geäußert wurden, als der Freistaat seine Verkaufsabsichten erstmals kund tat, sollen alle betroffenen Sparten unangetastet bleiben.

Neben den 28 Dresdner Sparten wurden in der Nachbarschaft der Landeshauptstadt unter anderem die Flächen von neun Sparten in Freital, von drei Vereinen in Ullersdorf, sowie von Kleingartenanlagen in Kamenz, Arnsdorf und Kleinröhrsdorf verkauft.

In Dresden haben die Flächen folgender Vereine die Besitzer gewechselt:

Albertpark, Am Hafen, Am Waldrand, An der dürren Heide, An der Fröbel-Behring-Straße, Drescherhäuser, Emmerich-Ambroß, Erholung I, Friedrichseck, Frühauf I, Gartenfreunde II, Hasenweide, Jägerpark, Lübecker Ecke, Lübecker Höhe, Magdeburger Straße, Martin-Opitz-Straße, Menageriegärten, Neunimptscher Straße, Ostrafeld, Ostragehege, Ostrahöhe, Post und Telegrafen, Robinienhain, Waltherbrücke, Wohlfahrt, Zur Aue.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.05.2013

cs

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