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Gagfah will in Dresden 150 Wohnungen pro Jahr bauen - Warmmiete soll unter 10 Euro liegen

Gagfah will in Dresden 150 Wohnungen pro Jahr bauen - Warmmiete soll unter 10 Euro liegen

Der Immobilienkonzern Gagfah will in den nächsten Jahren in Dresden pro Jahr rund 150 Wohnungen bauen. Das kündigte Gagfah-Vorstandsvorsitzender Thomas Zinnöcker gestern an.

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So könnten die neuen Gagfah-Bauten aussehen

Quelle: Gagfah

Sein Konzern hatte am Montag bundesweit Schlagzeilen gemacht, weil er mit dem Immobilienriesen Deutsche Annington fusioniert. Gegenwärtig verhandele die Gagfah mit Politikern von Stadt und Land über einen Zuschuss zu den Bauvorhaben. Es gehe um 1,5 bis zwei Millionen Euro für 150 Wohnungen, erklärte Zinnöcker. „Wir sind überall auf offene Ohren gestoßen.“

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Die Mietstruktur für Dresden.

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Ziel der Gagfah, der im Moment in Dresden 37.000 Wohnungen gehören, sei ein Bestand von über 50.000. „Wir denken deshalb auch über Zukäufe nach.“ Gegenwärtig würden die Immobilienpreise in Dresden aber schneller steigen als die Mieten. Deshalb sei eine Erweiterung schwierig. Aber die Gagfah beobachte den Markt und prüfe jedes Angebot, so der Vorstandsvorsitzende.

Für Wohnungsneubau gebe es zwei bis ins Detail geplante Vorhaben in Reick und in der Nähe des Fetscherplatzes. Wenn die Stadt schnell handele, könnten die ersten neuen Wohnungen Ostern 2016 an ihre Mieter übergeben werden. Dabei solle die Warmmiete deutlich unter zehn Euro liegen. „Wir wollen Wohnraum für Familien mit einem Einkommen zwischen 1500 und 3000 Euro schaffen.“ Die Gagfah verfüge über mehr als 300 Baugrundstücke mit rund 800.000 Quadratmetern Fläche, so Zinnöcker. „Wir streben eine Partnerschaft mit der Stadt zum Neubau an.“

Er hoffe auf eine Art Runden Tisch für die Akteure am Wohnungsmarkt und ein parteiübergreifendes städtebauliches Konzept. Die Stadt brauche keine eigene Wohnungsbaugesellschaft, sondern ein Gremium, das dieses Konzept steuere und begleite. Eine Wohnungsbaugesellschaft würde der Stadt nicht einen Vorteil bringen.

„Es ist weder sinnvoll, wenn sich eine Heuschrecke noch wenn sich die Politik in das Geschäft eines Unternehmens aus der Wohnungswirtschaft einmischen“, erklärte Zinnöcker. Es werde sich nichts an einer mieterorientierten Unternehmenspolitik ändern, wenn es zu einer Fusion zwischen Gagfah und Deutscher Annington kommen sollte. „Für die Mieter in Dresden würde nix anders werden“, betonte der Gagfah-Chef, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der neuen Gesellschaft im Gespräch ist. Auch die 300 Gagfah-Mitarbeiter in Dresden hätten nichts zu befürchten. Die Stadt bleibe der größte Standort im neuen Unternehmen und spiele eine wichtige Rolle. „Wir wollen in Dresden wachsen und Wachstum bedeutet eigentlich immer mehr Arbeitsplätze“, so der Gagfah-Boss.

Thomas Baumann-Hartwig

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