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Gagfah will in Dresden 100 Millionen Euro in ihre Wohnungen investieren

Gagfah will in Dresden 100 Millionen Euro in ihre Wohnungen investieren

Die Gagfah wird in den nächsten fünf Jahren über 100 Millionen Euro in ihre Dresdner Wohnungen investieren. Das kündigte Vorstand Stephen Charlton gestern an.

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Die Gagfah will kräftig in ihren Dresdner Wohnungsbestand investieren.

Quelle: Tanja Tröger

Erst am Montagabend war bekannt geworden, dass der Immobilienriese von seinen Verkaufsabsichten überraschend Abstand nimmt.

„Wir als Gagfah bekennen uns langfristig zu Dresden“, erklärte Charlton im Gespräch mit den DNN. „Die Stadt ist klasse und hat unheimlich viel Potenzial. Aber zum Mai laufen unsere derzeitigen Kredite aus und die Refinanzierungsbedingungen haben sich genauso wie das Verhältnis zur Stadtverwaltung erst in den letzten Monaten erheblich verbessert.“

DNN-Analyse: Gagfah setzt auf die "Boomtown" Dresden

Hintergrund ist, dass die Gagfah seit dem Kauf der Woba einen riesigen Schuldenberg vor sich her schiebt. Kurzfristig fand sich nun ein nicht genanntes Institut – unbestätigten Berichten zufolge handelt es sich um die „Bank of America“ – das die Kredite in Höhe von reichlich einer Milliarde Euro übernimmt, wodurch die Gagfah Zeit gewinnt und ein Verkauf der knapp 38.000 Dresdner Wohnungen nicht mehr nötig ist. Vielmehr will das börsennotierte Unternehmen nun kräftig investieren und seine Häuser auf Vordermann bringen. Statt der anfänglichen fünf Euro pro Quadratmeter und Jahr sollen künftig etwas mehr als zehn Euro in die Wohnungen fließen.

Darüber hinaus ist laut Martina Pansa, der Regionalverantwortlichen der Gagfah in Dresden, eine Begegnungsstätte für ältere Menschen und Kinder mit Freizeitangeboten im Stadtteil Leuben geplant. „Unser Image ist uns sehr wichtig. Wir wollen eben nicht, wie in der Vergangenheit häufig dargestellt, nur unsere Aktionäre zufriedenstellen, sondern besonders auch unsere Mieter“, betonte Charlton.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) zeigte sich in einer ersten Reaktion erleichtert über das Bekenntnis zum Standort Dresden: „Damit verbinde ich den Wunsch nach einer weiterhin guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Gagfah. Besonders wichtig sind nach wie vor die Einhaltung der Dresdner Sozialcharta und die zugesagten Sanierungsleistungen, die im Interesse der Mieterinnen und Mieter liegen.“

chs

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