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Gagfah unterstützt Stadt - Bis zu 1000 Wohnungen seien für Asylbewerber geeignet

Gagfah unterstützt Stadt - Bis zu 1000 Wohnungen seien für Asylbewerber geeignet

Dresdens Großvermieter Gagfah hat gegenüber den DNN angekündigt, die Stadt bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu unterstützen. Wie Gagfah-Kommunikationsleiter Dirk Schmitt erklärte, prüfe der Immobilienriese derzeit, welche Wohnungen dafür in Betracht kommen könnten.

"Wir haben einen Bestand von 1400 leerstehenden Wohnungen. 400 wollen wir in diesem Jahr wieder dem Wohnungsmarkt zuführen", so der Gagfah-Sprecher. Demnach kämen bis zu 1000 Wohnungen für die Unterbringung von Asylbewerbern in Frage. "Das müssen wir aber in Zusammenarbeit mit der Stadt entscheiden." Die Stadt habe angekündigt, in Bälde ein integriertes Konzept für die Unterbringung von Asylbewerbern vorzulegen.

Die Gagfah hatte Ende vergangenen Jahres 65 Wohnungen zur Verfügung gestellt und so die Stadt entlastet, die teilweise 100 Personen pro Woche unterbringen musste (DNN berichteten). "Es hat uns rund 120 000 Euro gekostet, die Wohnungen auf Vordermann zu bringen", erklärte Schmitt. Unter anderem seien die Wohnungen gründlich gereinigt worden, die Gagfah habe die Elektroanlagen überprüfen lassen. Der Sprecher lobte die "hervorragende" Zusammenarbeit mit der Stadt. Auf wöchentlichen Telefonkonferenzen seien alle Probleme besprochen worden.

So habe man viele Details auf dem kurzen Dienstweg klären können. Unter anderem habe man die Hausordnungen in zahlreiche Sprachen übersetzen lassen, damit sich die neuen Bewohner der Wohnungen etwas orientieren konnten. Reich werde die Gagfah nicht, wenn sie der Stadt Wohnungen zur Verfügung stelle, erklärte der Sprecher. Für eine Vierraum-Wohnung am Jägerpark erhalte der Vermieter beispielsweise 334 Euro Grundmiete.

Schmitt kündigte gegenüber den DNN an, dass die Gagfah voraussichtlich im zweiten Halbjahr das Asylbewerberheim in der Florian-Geyer-Straße in der Johannstadt, das zum Bestand des Großvermieters gehört, für rund 400 000 Euro sanieren lässt. Eigentlich sei ein früherer Baubeginn geplant gewesen, aber die Gagfah habe noch zusätzliche Unterlagen beim Bauamt nachreichen müssen.

"Wenn wir den Rücklauf haben und grünes Licht bekommen, werden wir ein Ingenieurbüro beauftragen und mit der Planung und Ausschreibung der Leistungen beginnen." Unter anderem sollen Fassade, Treppenhäuser, aber auch die sanitären Einrichtungen erneuert werden. Geschlossen werden müsse das Heim aber während der Arbeiten nicht, so Schmitt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2014

Thomas Baumann-Hartwig

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