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Gagfah investiert 41 Millionen Euro in Dresdner Wohnungsbestand

Gagfah investiert 41 Millionen Euro in Dresdner Wohnungsbestand

Der Immobilienkonzern "Gagfah Group" wird in diesem Jahr rund 41 Millionen Euro in seinen Dresdner Wohnungsbestand investieren. Das kündigte der neue Dresdner Niederlassungsleiter Günter Baer an.

"Unser Ziel ist es, den noch vorhandenen Leerstand weiter zu reduzieren."

Zum 31. Dezember 2013 standen 1352 Gagfah-Wohnungen leer, das entspricht einer Leerstandsquote von 3,6 Prozent. Bis jetzt hat die Gagfah rund 160 Wohnungen wieder dem Markt zugeführt. "Auch das ist eine Form von Wohnungsbau", erklärte Baer. Es koste bis zu 25 000 Euro, um eine Wohnung wieder in einen vermietbaren Zustand zu versetzen. "Elektrik, Badezimmer und Fußböden müssen meist neu gemacht werden, das kostet Geld", so der Niederlassungsleiter. Größtes Vorhaben in diesem Jahr ist die Modernisierung von vier Wohnblöcken. So sollen in der Kipsdorfer Straße 123 bis 139 sowie 124 bis 128 insgesamt 120 Wohnungen für 5,8 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht werden. In der Berzdorfer Straße 20 bis 24 wird die Gagfah in 120 Wohnungen rund sechs Millionen Euro investieren. Am Niederseidewitzer Weg 32 bis 40 sollen 50 Wohnungen für 2,5 Millionen Euro modernisiert werden.

"Wir haben mit den Mietern gesprochen und ich bin überrascht über die überwiegend positive Resonanz", so Baer. Eine Modernisierung sei ein tiefer Eingriff in das Leben der Mieter. Die meisten müssten in Übergangsquartiere umziehen, die Miete werde nach der Modernisierung um bis zu zwei Euro pro Quadratmeter steigen. "Einigen Mietern ist das zu hoch. Sie haben von uns Angebote für andere Wohnungen erhalten", erklärte der Niederlassungsleiter.

Anfang Juni sollen die Arbeiten beginnen, Ziel ist es, dass die meisten Mieter Weihnachten wieder in ihren angestammten vier Wänden verbringen können. "Sie haben dann aber eine völlig andere Wohnung mit neuen Balkons, Bodenbelägen oder Türen." Bei der Modernisierung würden in den Erdgeschossen barrierearme Wohnungen entstehen, kündigte Baer an. "Eine Barriefreiheit ist wegen der hohen Anforderungen in unserem Bestand kaum zu erreichen. Aber wir wollen die Erdgeschosswohnungen so herrichten, dass sie für ältere Menschen geeignet sind."

Neben der Modernisierung der 290 Wohnungen wird die "Gagfah Group" in diesem Jahr sehr viel Geld für Reparaturen in die Hand nehmen müssen. "Unsere Aufzüge sind in die Jahre gekommen, an Dächern gibt es undichte Stellen", zählt Baer zwei Punkte auf. Wegen der Legionellenproblematik müssten in einigen Blocks die Warmwasseranlagen mit hohem Aufwand erneuert werden.

"Wenn wir heute Wohnungen sanieren, dann wollen wir sie so ausstatten, dass wir frühestens in 30 bis 40 Jahren wieder größere Dinge an ihnen machen müssen", kündigte Baer an. Dazu gehört für ihn nicht nur ein Ausbau für die Anforderungen einer alternden Gesellschaft, sondern auch für die multimediale Welt. "Ein LAN-Anschluss in jedem Zimmer ist schon eine wichtige Größe", weiß er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.04.2014

tbh

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