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Gagfah-Managerin: Ermittler beschweren sich über Richter

Gagfah-Managerin: Ermittler beschweren sich über Richter

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Beschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls gegen eine Gagfah-Managerin beim Oberlandesgericht (OLG) Dresden eingelegt. Das teilte Behördensprecher Lorenz Haase auf Anfrage der DNN mit.

"Wir haben über die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen Beschwerde gegen den Beschluss der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts eingelegt", so Haase.

Die Managerin des börsennotierten Immobilienriesen Gagfah für die Region Ost soll laut Staatsanwaltschaft bei einem Immobiliengeschäft den Käufer von mehr als 100 Wohnungen an der Grunaer Straße betrogen haben. Dem Investor aus Bayern seien schwerwiegende Mängel an den Häusern verschwiegen worden. Dadurch sei ihm ein Schaden von rund 1,65 Millionen Euro entstanden.

Der Investor prozessiert gegenwärtig vor dem Landgericht gegen die Gagfah. Im Zuge dieses Prozesses soll die Managerin nach Auffassung der Staatsanwaltschaft als Zeugin die Unwahrheit gesagt haben. Die 4. Kammer unter Vorsitz von Herbert Pröls sah allerdings keinen dringenden Tatverdacht gegen die Frau und hob den Haftbefehl deshalb auf. Die Kammer war auch schon in mehreren anderen Verfahren anderer Auffassung als die Staatsanwaltschaft - nun muss ein Strafsenat des OLG prüfen, ob die Aufhebung des Haftbefehls angezeigt war.

Die Gagfah hatte sich stets hinter ihre leitende Mitarbeiterin gestellt und mehrfach ihre Unschuld beteuert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.03.2012

Thomas Baumann-Hartwig

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