Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Für den Ernstfall gewappnet: Trockenübung an Flutschutztoren in der Dresdner Innenstadt

Für den Ernstfall gewappnet: Trockenübung an Flutschutztoren in der Dresdner Innenstadt

Was einigen Radfahrern und Spaziergängern am Sonntag sauer aufstieß, ist eine unabdingliche Maßnahme für den Flutschutz in der Dresdner Innenstadt.

Voriger Artikel
Zum dritten Mal Nachwuchs bei Kirk Dikdiks im Zoo Dresden
Nächster Artikel
Bauarbeiten für 1,5 Millionen Euro im Staatsschauspiel Dresden

Ein Arbeiter reinigt die Laufschienen des Flutschutztores an der Weißeritzstraße.

Quelle: Franziska Schmieder

Der Regiebetrieb Zetnrale Technische Dienstleistungen führte zwischen 6.30 Uhr und 16 Uhr die jährliche Überprüfung der zwei innerstädtischen Hochwasserschutztore durch und sperrte währenddessen die Straßenkreuzung Ostraufer, Weißeritzstraße und Pieschener Allee komplett.

In einer Art Probelauf wurden die zwei 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl geschlossen und wieder geöffnet. Wartungsfirmen kontrollierten währenddessen die Anlagen, führten Wartungsarbeiten durch und reinigten, wo es nötig war. „Es gibt nur geringfügige Mängel wie Rostschäden an den Laufschienen“, berichtet Matthias Kolitsch, Abteilungsleiter Straßen- und Brückenunterhaltung, Beleuchtung im Regiebetrieb.

phpa06ff93d24201408031224.jpg

Die Kreuzung Ostraufer, Weißeritzstraße und Pieschener Allee wurde komplett gesperrt.

Zur Bildergalerie

Mit der jährlichen Übung soll sichergestellt werden, dass das Personal im Notfall besonnen und sicher handelt. Die Männer müssen die im Ruhezustand in den geschlossenen Torkammern aus Stahlbeton untergebrachten Tore mittels einer elektrischen Winde auf Laufschienen in das gegenüberliegende Torgegenlager einfahren. Die Laufschienen befinden sich unter der Straße und sind mit Abdeckplatten geschützt. Die Tore können bei Stromausfall auch mechanisch geschlossen werden.

phpe5CSOf20140803121824.jpg

Matthias Kolitsch, Abteilungsleiter Straßen- und Brückenunterhaltung, Beleuchtung beim Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen Dresden.

Quelle: Franziska Schmieder

„Das Aufbauen im Ernstfall dauert etwa drei Stunden“, weiß Kolitsch. Wenn dieser eintritt – aufgebaut wird ab einem Elb-Pegel von 6,10 Meter an der Weißeritzstraße, ab 7 Meter am Ostraufer – werden in Abstimmung mit dem Straßen- und Tiefbauamt (das die Straßensperrungen genehmigen muss) und einem Konsortium des Umweltamtes die entsprechenden Maßnamen eingeleitet.

„Eine gewisse Aufregung ist bei allen Mitarbeitern immer dabei“, erklärt Kolitsch, wiewohl sich durch das jährliche Training auch eine gewisse Routine eingestellt habe. Die Probe wird jedes Jahr um diese Zeit durchgeführt, da aufgrund von Ferien und veranstaltungsfreien Zeiten in Kongresszentrum, Steyerstadion und Messe nur wenig Verkehr herrscht. Dieser musste am Sonntag trotzdem umgeleitet werden. Fußgänger, die trotz Sperrung immer wieder versuchten, die Baustelle zu überqueren, sorgten während der Arbeiten für einiges Unbehagen bei den Verantwortlichen.

Franziska Schmieder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.