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Für Jugendhaus "Pixel" startet Bauvorbereitung im Oktober

Für Jugendhaus "Pixel" startet Bauvorbereitung im Oktober

Für den lange diskutierten Ersatzneubau des Jugendhauses "Pixel" in Prohlis gibt es jetzt einen Zeitplan. Offene Fragen bleiben. Laut Vorlage der Verwaltung für Gremien des Stadtrats sollen im Oktober Abrissarbeiten beginnen.

Das Jugendhaus Pixel befindet sich an der Elsterwerdaer Straße. 1994 war dafür eine damals leer stehende Kita ausgebaut worden. Aufgrund desolater Bausubstanz und gravierender Brandschutzmängel schloss die Stadt das Haus Anfang 2014. Sie ist Eigentümerin der Immobilien, Träger des Jugendhauses ist seit 2007 die Diakonie. Seit der Schließung nutzte die Diakonie zwei Wohnungen in unmittelbarer Nähe als beengte Interimslösung. Neben dem "Pixel" gibt es einen Abenteuerspielplatz.

Der Ersatzneubau soll nun für 1,62 Millionen Euro errichtet werden. 810 000 Euro muss die Stadt aufbringen, der Rest kommt aus Fördermitteln. Bis Ende November will die Stadt den Abriss abschließen und nach Planung und Vergabe spätestens September 2016 mit dem Neubau beginnen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2017 vorgesehen.

Peter Kühn, zuständiger Bereichsleiter bei der Diakonie, würdigt vor allem die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und freut sich, das nun gebaut werden soll. "Schade ist, dass es so lange dauert." Für den Stadtteil mit vielen Menschen in "prekären sozialen Lebenslagen" sei das Freizeitangebot enorm wichtig. Vor allem Sechs- bis 14-Jährige hätten dort Gelegenheit zusammenzukommen, PCs und Internet zu nutzen, mit Streetworkern oder anderen Leuten zu sprechen. In der Öffnungszeit von 14 bis 18 Uhr sei es teilweise auch "Familienersatz". Die Jugendlichen hätten eine Menge drauf, bräuchten aber auch Gelegenheit, das zu zeigen.

Problematisch ist noch der Umgang mit dem zum Angebot gehörenden Abenteuerspielplatz (4000 Quadratmeter). Die Stadt hat den Nutzungsvertrag gekündigt, wollte das Gelände am liebsten während der Bauarbeiten ganz schließen. Nach einem Kompromiss ist nun eine Teilnutzung der Fläche geplant, laut Kühn möglichst schon ab Dezember. Die Diakonie soll dafür jedoch selbst für einen Bauzaun sowie die Verlegung von Wasser- und Stromanschlüssen sorgen. Kosten: 30000 Euro. Eine Förderung dafür ist beantragt, rund 1500 Euro würde aber beim Träger hängen bleiben. "Das Geld muss auch irgendwo herkommen", sagte Kühn. Die dauerhafte Schließung sei aber undenkbar, fügt er hinzu. Zeitweise müssten mobile Toiletten in Kauf genommen werden.

Die SPD im Stadtrat sieht die "plötzliche Kündigung für den Spielplatz kritisch". Das sei so nicht geplant gewesen, erklärt Stadträtin Dorothée Marth. Sie erwartet Aufklärung seitens der Stadt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.08.2015

I.P.

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