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Fünf murmeltiergroße Klippschliefer sind neu im Dresdner Zoo

Fünf murmeltiergroße Klippschliefer sind neu im Dresdner Zoo

Die Erdmännchen haben Mitbewohner bekommen: Sie teilen sich von nun an ihre neue Anlage mit fünf Klippschliefern. Diese eher molligen, kaninchengroßen Geschöpfe ähneln rein äußerlich Murmeltieren.

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Mollige Geschöpfe: Die Klippschliefer haben die Erdmännchen-Anlage schon in Beschlag genommen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Sie verfügen über kleine Hufe und können ihre Fußsohlen einziehen. Dass sie mit den Elefanten und Seekühen verwandt sind, lässt sich an den ständig nachwachsenden Zähnen im Oberkiefer erkennen.

Die fünf Dresdner Klippschliefer - vier Weibchen und ein Mann - stammen aus dem Zoo in Frankfurt a.M. und sind allesamt miteinander verwandt. "Wir wollten keine wild zusammengewürfelte Truppe, sondern Tiere, die sich bereits kennen", sagt Kurator Matthias Hendel. Bevor an Nachzucht gedacht werden kann, muss allerdings der erst im vergangenen Jahr geborene kleine Bruder der vier Klippschlieferinnen gegen ein blutsfremdes Männchen ausgetauscht werden.

Ob sich die flinken Erdmännchen mit ihren doppelt so großen neuen Nachbarn verstehen, wird sich zeigen. "Das hat noch niemand probiert", bestätigt Hendel.

Auch Lobke und Manche, die beiden Kleinen Pandas, haben ein neues Zuhause bekommen. Sie bewohnen jetzt eine 18 Quadratmeter große Hütte, umgeben von 16 neu gepflanzten Bäumen und verfügen u.a. über ein Klettergerüst aus Baumstämmen. 50 000 Euro hat die neue Anlage gekostet. Ein Großteil des Geldes stammt aus Spenden des Zoofreunde-Vereins. Die Fläche des am Prof. Brandes-Haus gelegenen Geheges ist mit 320 Quadratmetern doppelt so groß wie die alte hinterm Rosarium. Das ist auch wichtig, denn Lobke benötigt gute Rückzugsmöglichkeiten, weil sie wie alle Raubtierweibchen blinde, hilflose Junge zur Welt bringt und in den ersten Wochen gegenüber Störungen sehr empfindlich ist. "Wir gehen davon aus, dass die beiden Pandas Nachwuchs erwarten", berichtet Hendel. Mit dem freudigen Ereignis rechnet der Zoo noch im Juni.

Loma und Malo, die beiden im vergangenen Jahr geborenen Kinder von Lobke und Manchu, sitzen im Moment hinter den Kulissen und sollen noch in diesem Jahr an andere Zoos abgegeben werden.

Die alte Panda-Anlage am Rosarium wird in den kommenden Wochen für ein Pärchen Baumstachler flott gemacht. Diese Geschöpfe ähneln vom Körperbau her den Stachelschweinen der Alten Welt und sind auf dem ganzen amerikanischen Kontinent ver-breitet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2013

Katrin Richter

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