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Frühling statt Frost: Temperaturrekord am zweiten Weihnachtstag in Dresden geknackt

16,1 Grad in Strehlen Frühling statt Frost: Temperaturrekord am zweiten Weihnachtstag in Dresden geknackt

So warm war es noch nie an einem zweiten Weihnachtsfeiertag in Sachsen. Am Samstag fielen fast überall im Freistaat die Temperaturrekorde. 14,9 Grad wurden in Leipzig gemessen, in Dresden kletterte das Quecksilber sogar auf frühlingshafte 16,1 Grad.

Dresden im Dezember: Das könnte auch ein Frühlingsspaziergang sein. Es ist zu warm.

Quelle: dpa

Dresden. So warm war es noch nie an einem zweiten Weihnachtsfeiertag in Sachsen. Am Samstag fielen fast überall im Freistaat die Temperaturrekorde. 14,9 Grad wurden in Leipzig gemessen, in Dresden kletterte das Quecksilber sogar auf frühlingshafte 16,1 Grad.

Frühling statt Frost: Am zweiten Weihnachtsfeiertag war es in Sachsen so warm wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Fast überall im Freistaat seien die Temperaturrekorde deutlich geknackt worden. „Im Schnitt sogar um 2,5 Grad“, sagte Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig auf Anfrage. Statt zu Schneeballschlacht und Glühwein lud das Wetter eher zu einem Bier auf dem Freisitz oder einer Grillparty ein.

In Leipzig kletterte das Quecksilber auf 14,9 Grad – die bisherige Höchstmarke stammte mit 12,1 Grad aus dem Jahr 1997. Noch wärmer war es in Dresden-Strehlen, wo mit 16,1 Grad der neue sachsenweite Höchstwert für den 26. Dezember gemessen wurde. Der bisherige Rekord von 13,7 Grad wurde 1997 ebenfalls in der Landeshauptstadt, am Flughafen in Klotzsche, aufgestellt.

Es bleibt rekordverdächtig warm

Bereits in der Nacht war das Thermometer mancherorts nicht unter die Zehn-Grad-Marke gefallen. So wurden in Lichtentanne im Erzgebirge 10,3 Grad und in Dippoldiswalde 10 Grad gemessen. „Das kommt sehr selten vor für diese Jahreszeit“, so DWD-Meteorologe Hain. Mit einem Wintereinbruch sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Bis Silvester bliebe es mild und meist locker bewölkt. „Es ist zu 99 Prozent ausgeschlossen, dass dieses Jahr nochmal Schnee fällt“, ist sich der Wetterexperte sicher.

Stattdessen könnten weitere Rekorde fallen: Auch für den 27. Dezember erwartet Hain neue Temperaturhöchstwerte. Zwischen dem Hoch Brigitte über Südeuropa und dem Tief Daniel über der Nordsee ströme weiter warme Luft aus Südwesten nach Sachsen und lasse das Quecksilber am Sonntag auf 13 bis 15 Grad klettern. Erst zur Wochenmitte hin kühle es sich allmählich etwas ab, die Temperaturen bleiben aber weiter deutlich über dem Gefrierpunkt.

Robert Nößler

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