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„Frühling im Palais“ im Großen Garten Dresden

Blumenschau mit Riesenelefant „Frühling im Palais“ im Großen Garten Dresden

Für Deutschlands bedeutendste Frühlingsblumenschau, die am 26. Februar im Palais im Großen Garten beginnt, gehen die Vorbereitungen in den Endspurt. In einer Micktener Werkstatt hat ein überlebensgroßer Elefant Gestalt angenommen. Er ist einer der Hingucker auf der Ausstellung.

Theaterplastikerin Anne Rauschenberg modelliert ein Auge des Elefanten.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Am 26. Februar startet im Großen Garten der „Frühling im Palais“. Es ist Deutschlands bedeutendste Frühlingsblumenschau. Aufgrund des immensen Aufwandes findet die Ausstellung, die jedes Mal zehntausende Besucher anzieht, nur alle zwei Jahre statt. Diesmal steht sie unter dem Motto „Weltkulturen im Blütenrausch“. Das Konzept stammt von der Thüringer Designerin Bea Berthold.

Den Besuchern wird in jedem Raum des barocken Palais im Großen Garten ein anderer Kulturkreis präsentiert. „Farbe und Textur verleihen den zum Teil exotischen Bildern allerdings Frühlingsblüher aus unseren Breiten,die ja irgendwann auch von weit her gekommen sind“, so Tobias Muschalek, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Sachsen. Besagter Verband veranstaltet die Ausstellung mit Unterstützung des Schlösserlandes Sachsen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die Ausstellung „Frühling im Palais 2016“ findet vom 26. Februar bis zum 6. März 2016 statt. Sie ist täglich 9 bis 20 Uhr geöffnet. Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung. Der Eintritt kostet pro Person 8,50 €, ermäßigt 6 € , Kinder bis 5 Jahre frei.Tickets gibt es an der Kasse im Palais, an der Theaterkasse der Staatsoperette Dresden, Pirnaer Landstraße 131, und online über die Internetseite http://dresdner-fruehling-im-palais.de.

 

Die Vorbereitungen begannen vor über einem Jahr. Jetzt geht’s in den Endspurt. Rund 30 sächsische Gärtnereien, viele Floristen und Künstler unterschiedlicher Couleur arbeiten an der Fertigstellung der Schau. Vor allem für die Gärtner ist es eine Zitterpartie, die 42000 Pflanzen auf den Punkt zum Blühen zu bringen. Und zwar so, dass sie die Zeit der Ausstellung auch durchhalten.

In der Werkstatt von Theaterplastikerin Anne Rauschenberg und Bildhauer Alexander Preißler hat mittlerweile ein überlebensgroßer Elefant Gestalt angenommen. Er ist 4,60 Meter hoch, 5,50 Meter lang und wird Mittelpunkt des indischen Gartens im Obergeschoss des Palais. „Wir haben Vorder- und Hinterteil gebaut. Für den mittleren Teil stellt ein Tischler ein Holzgestell her, auf dem dann Gärtner und Floristen Blumen arrangieren. Am Ende wird es so aussehen, als ob eine große bunte Decke über den Elefanten geschlagen wäre“, erläutert Anne Rauschenberg.

Sie hat mit Alexander Preißler, ihrem Partner im Beruf und im Leben, den Elefanten aus Styropor modelliert. Das Material ist viel dichter und fester als das Styropor, das als Verpackungsmaterial benutzt wird, erfahren wir. Die einzelnen Teile werden mit Bauschaum zusammengeklebt und dann mit der Kettensäge bearbeitet. Die Feinarbeiten erfolgen mit Glühdraht, Messer, verschiedenen Raspeln. Dann wird die Oberfläche geschliffen und mit einem faserarmierten Spachtel druckfest und wasserresistent gemacht. „Wir bringen den Elefanten in Einzelteilen ins Palais und bauen ihn erst vor Ort zusammen“, so die Theaterplastikerin.

 Sie hat auch schon für den Übigauer Figurenbauer Peter Ardelt gearbeitet und u.a. einen lebensgroßen Mantarochen für das Oceaneum in Stralsund modelliert, eine große Quadriga für das Oktoberfest in München und Dekorationen für Hütten auf dem Dresdner Striezelmarkt gebaut. „Wir arbeiten u.a. auch für das Senckenberg-Museum, haben Landschaften für eine Saurierausstellung hergestellt“, nennt die Künstlerin ein weiteres Beispiel. Was mit dem Elefanten nach der Blumenausstellung passiert ist unklar. „Wir suchen noch nach einer Verwendung“, so Muschalek.

Poesiepreis beim „Dresdner Frühling“

Der Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. und die Städtischen Bibliotheken Dresden loben anlässlich der Blumenschau „Dresdner Frühling im Palais 2016“ den Poesiepreis „Dresdner Frühling 2016“ aus. Gesucht wird das schönste neue Frühlingsgedicht. Bislang sind schon über 20 Gedichte eingegangen. „Der Gewinner bzw. die Gewinnerin haben als Belohnung die Blumenschau ganz für sich. Sie dürfen nach 20 Uhr, wenn alle anderen Besucher das Palais verlassen haben, mit Angehörigen die Ausstellung genießen“, animiert Tobias Muschalek, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau, zur Teilnahme. Zudem winken als weitere Preise Gutscheine für eine Jahreskarte der Sächsischen Bibliotheken Dresden und Eintrittskarten für die Frühlingsblumenschau. Gedichte können noch bis 12. Februar wie folgt eingereicht werden:

per Fax an +49 351 8491623

per E-Mail an gedicht@dresdner-fruehling-im-palais.de

per Post an: Landesverband Gartenbau Sachsen e.V., Poesiewettbewerb Dresdner Frühling, Scharfenberger Straße 67, 01139 Dresden.

Das dafür notwendige Anmeldeformular gibt es auf der Internetseite http://dresdner-fruehling-im-palais.de

Von Catrin Steinbach

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