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Friedrichstadt als Wohnbau-Magnet - Ehemaliges Bramsch-Areal beliebt

Friedrichstadt als Wohnbau-Magnet - Ehemaliges Bramsch-Areal beliebt

wegen der Hochwassergefahr an der Elbe und der nahe liegenden Flutrinne entlang der Sportspange und des Messe-Geländes.

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Attraktives zentrumsnahes Wohnen neben der Sportspange in der Friedrichstadt: Die geplante Bebauung mit 49 würfelförmigen Häusern auf dem Gelände der früheren Spirituosen- und Hefefabrik Bramsch wird ein Erfolgsprojekt. Obwohl der Bebauungsplan noch ausgelegt werden muss, übersteigt die Nachfrage jetzt schon das Angebot.

Quelle: TLG

Keller gibt es nicht. Von Ralf Redemund

Spitzdächer als zusätzliches Geschoss gibt es auch nicht - sieht einfach nicht gut aus. Dennoch sind die geplanten 49 zweigeschossigen Würfelhäuser auf dem Areal der ehemaligen Spirituosen- und Hefefabrik Bramsch der Renner. "Die Nachfrage übersteigt bei weitem das Angebot", sagte gestern Marlies Rose von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG) Immobilien GmbH im Bauausschuss. Der gab einstimmig grünes Licht für das Projekt.

Auf dem zentrumsnahen Gelände in der Dresdner Friedrichstadt sollen auf 49 Flächen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entstehen, quasi ein neues grünes Dorf mitten in der pulsierenden Metropole Dresden mit Blick zur Hafenmühle, Matthäuskirche und Yenidze. Die feil gebotenen Grundstücke sind zwischen 186 und 776 Quadratmeter groß, kosten zwischen 175 und 200 Euro pro Quadratmeter. Die TLG erschließt das Bramsch-Areal, verkauft die 49 Parzellen. Für die Revitalisierung der Flächen der einstigen Fabrik werden 2,5 Millionen Euro aufgewandt. Ausgewiesen werden rund 21 500 Quadratmeter Bauland sowie 2000 Quadratmeter Gartenfläche.

Der erneut geänderte Entwurf zum Bebauungsplan muss noch ausgelegt werden, bevor der Plan 2012 rechtskräftig werden und 2013 losgebaut werden kann. Doch für 21 Häuser gebe es bereits konkrete Zuweisungen an Interessenten, wie es TLG-Vertriebs-Frau Rose ausdrückte. Verträge abschließen konnte man ja noch nicht. Und für die "restlichen Grundstücke" gibt es weit mehr Anfragen und Interessenten als angeboten werden können. Insgesamt geht es um 33 frei stehende Häuser sowie Bauprojekte von zwei Bauherrengemeinschaften, die auch dreigeschossig bauen dürfen. Mit dabei: der Verein Quartier Friedrichstadt, der bereits eine Baugemeinschaft aus neun Parteien betreute, die das benachbarte Kontorhaus saniert hat.

Umstritten war noch die geplante, drei Meter hohe Beton-Lärmschutzmauer, die parallel zur Magdeburger Straße entstehen soll. Doch die Bedenken im Ausschuss, geäußert von Stadtrat Thomas Löser (Grüne), zerstreute TLG-Entwicklungschef Steffen Hauschild mit Hinweis auf die kostensparende strukturierte Betonfläche statt massiven teuren Sandsteins. Dass die kubischen Häuser auch "nur" zweigeschossig und "nur" Flachdächer haben, liegt laut Hauschild auch daran, dass sonst die Lärmschutzmauer hätte noch höher gebaut werden müssen.

Infos Marlies Rose, Tel.: 0341/ 26 76-633

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.09.2011

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