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Friedensnobelpreisträger Mohamed el-Baradei spricht in der Dresdner Frauenkirche

Friedensnobelpreisträger Mohamed el-Baradei spricht in der Dresdner Frauenkirche

Der ägyptische Friedensnobelpreisträger Mohammed el-Baradei wird am 18. März 2014 in der Dresdner Frauenkirche sprechen. Das teilte die Stiftung Frauenkirche Dresden am Donnerstag mit.

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Mohammed el-Baradei.

Quelle: dpa

Der Vortrag el-Baradeis gehört zu der Reihe „Friedensnobelpreisträger in der Frauenkirche“. In dem Vortragszyklus entwickeln die Referenten ihre Vision für die Zukunft und unterbreiten Vorschläge für konkretes Handeln, um einen Weg in eine friedvolle Welt aufzuzeigen.

„Die Frauenkirche Dresden wurde im Geiste des Friedens und der Versöhnung wieder errichtet“, sagte Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt. „Mit Dr. Mohammed el-Baradei dürfen wir eine Persönlichkeit begrüßen, die sich in all ihrem Tun der Demokratie, Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit verschrieben hat.“

Mohammed el-Baradei, promovierter Rechtswissenschaftler, lehrte Jura in New York und arbeitete als Diplomat in der Ständigen Vertretung Ägyptens bei der UNO in New York und in Genf. Von 1997 bis 2009 war er Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO). 2005 wurde el-Baradeis Einsatz gegen den militärischen Missbrauch von Atomenergie und für deren verantwortungsvolle friedliche Nutzung mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt. El-Baradei engagierte sich in Ägyptens Oppositionsbewegung und gründete 2012 die „Verfassungspartei“. Er wurde schließlich als Vizepräsident der Übergangsregierung vereidigt. Von diesem Amt trat er im August 2013 aus Protest gegen den Einsatz von Gewalt bei der Lösung der politischen Krise zurück und verließ Ägypten.

Sachsenweiter Schülerwettbewerb zur atomaren Bedrohung

Parallel zur Vortragsreihe ruft die Stiftung Frauenkirche zu einem sachsenweiten Schülerwettbewerb für die Klassenstufen  9 bis 12 auf. Das von el-Baradei vorgegebene Thema lautet „Eine Welt ohne Nuklearwaffen – Illusion oder Auftrag an die junge Generation in dieser Welt“. „Wir laden die Jugendlichen ein, anhand eines ganz konkreten Beispiels ihre Wünsche, Ängste, Ideen und Lösungsvorschläge zu präsentieren“, sagte Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann. Die Gewinner werden nach Dresden eingeladen und können mit el-Baradei über ihre Vorschläge und Visionen debattieren.

Die Wettbewerbsunterlagen werden an die Schulen verschickt, sind aber auch im Internet abrufbar. Bis 31. Januar 2014 müssen sich Teilnehmer anmelden und bis 15. Februar 2014 ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen.

ttr

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