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Friedenslicht aus Bethlehem in Dresden angekommen

Symbol für Wärme und Solidarität Friedenslicht aus Bethlehem in Dresden angekommen

Das aus Bethlehem in alle Welt entsandte Friedenslicht ist am Sonntag in Dresden angekommen. Am frühen Nachmittag brachten drei junge Johanniter und ein Pfadfinder die beiden brennenden Kerzen nach Dresden, von wo aus es in ganz Ostsachsen weiterverteilt wird.

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Pfadfinder Franz-Joseph Höpfel und Jung-Johanniter Marvin Kalies (v.l.) gaben das Friedenslicht an Schülerin Annika aus Schirgiswalde weiter.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Das aus Bethlehem in alle Welt entsandte Friedenslicht ist am Sonntag in Dresden angekommen. Am frühen Nachmittag brachten drei junge Johanniter und ein Pfadfinder die beiden brennenden Kerzen nach Dresden, von wo aus es in ganz Ostsachsen weiterverteilt wird.

Zwei brennende Kerzen, gut geschützt in zwei überdimensionalen Blechbüchsen, hatten Paula Thieme aus Lauter, Mike Seifert aus Schneeberg und Marvin Kalies aus Leipzig sowie der Dresdner Pfadfinder Franz-Joseph Höpfel im Zug nach Dresden gebracht. Zum ersten Mal hatte die Johanniter-Jugend Ehrenamtliche nach München geschickt, um dort das Friedenslicht abzuholen. Früher hatten es stets Pfadfinder aus Bayern nach Sachsen gebracht.

Direkt am Bahnhof holten sich die zwölfjährige Annika aus Schirgiswalde und ihre Freundinnen das Licht ab, indem sie Kerzen und Teelichter daran entzündeten. „Wir geben es an die Kirche und unsere Schule weiter. Dort steht das Licht dann mehrere Wochen und jeder kann sich sein eigenes Licht anzünden“, erklärten die Mädchen.

Drei junge Johanniter und ein Pfadfinder brachten zwei brennende Kerzen nach Dresden und reichten das Licht weiter. Fotos: Tanja Tröger

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Nach einem Gottesdienst in der Dresdner Kathedrale wurde das Friedenslicht offiziell weiter ins ganze Bundesland gebracht. Ab dem dritten Advent wird das Licht alljährlich von vielen tausend Kindern und Jugendlichen als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl an Bedürftige sowie soziale Einrichtungen weitergegeben, teilte die Johanniter-Jugend als Mitorganisator der Aktion mit.  Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken - Frieden finden“ und will damit ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem, wie die Initiative auf ihrer Internetseite erklärte. Seit 22 Jahren verteilen Pfadfinderverbände das Friedenslicht als Weihnachtssymbol ab dem dritten Advent auch in Deutschland.

dpa/ttr

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