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Freistaat unterstützt Exzellenzantrag der TU Dresden

Freistaat unterstützt Exzellenzantrag der TU Dresden

Der Freistaat steht hinter dem Antrag der TU Dresden auf den Titel Exzellenzuniversität. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) überreichten TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen am Dienstag in der Staatskanzlei eine entsprechende Erklärung des Kabinetts.

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Ministerpräsident Tillich und Wissenschaftsministerin von Schorlemer übergeben in der Staatskanzlei eine Erklärung des Freistaates Sachsen zur Unterstützung des Exzellenzantrages der TU Dresden an Rektor Hans Müller-Steinhagen.

Quelle: dpa

Bei erfolgreicher Bewerbung finanziere der Freistaat anteilig die Maßnahmen des Dresdner Zukunftskonzepts einschließlich der bewilligten Graduiertenschulen und Exzellenzcluster über fünf Jahre, kündigte Tillich an.

Die Erklärung ist Bestandteil der Bewerbung unter dem Titel „Die synergetische Universität", die zum 1. September eingereicht wird. An dem Vollantrag haben laut Staatskanzlei mehr als 500 Wissenschaftler und Mitarbeiter der TU und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in den vergangenen Monaten gearbeitet. Die Fachgebiete sind Biomedizin, Bioengineering, Informationstechnik und Mikroelektronik.

Kritik kam hingegen von der Linken-Fraktion im Landtag. Als "scheinheilig" bezeichnete Gerhard Besier, Sprecher für Hochschulpolitik der Fraktion, das Engagement. "Nachdem der Rektor der TU Dresden mehrmals die schlechten Ausgangsbedingungen - insbesondere den katastrophalen baulichen Zustand vieler Universitätsgebäude - für eine erfolgreiche Bewerbung im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes beklagt und die Stadt Dresden wie das Land Sachsen dringend um Unterstützung gebeten hat, scheint die Sächsische Staatsregierung jetzt endlich reagiert zu haben", so der Sprecher.

"Es gehört schon ein gerüttelt Maß an Chuzpe dazu, die Rettungsaktion in letzter Minute als Ergebnis einer kontinuierlichen und großzügigen Forschungsförderung zu verkaufen. Das Gegenteil ist der Fall: Die sächsischen Hochschulen sind dramatisch unterfinanziert und kämpfen verzweifelt um einen im Durchschnitt mittleren Platz im nationalen wie internationalen Wettbewerb."

In der Endrunde der Exzellenzinitiative sind auch die Universität Leipzig mit einem Fortsetzungsantrag für eine Graduiertenschule und die TU Chemnitz mit einem Neuantrag für ein Exzellenzcluster. Eine Kommission mit Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates wird alle Anträge bis Juli 2012 sichten, bewerten und dann entscheiden.

dpa/sl

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