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Freistaat Sachsen investiert in Dresdner Krebsforschung

Freistaat Sachsen investiert in Dresdner Krebsforschung

Der Freistaat investiert bis 2016 in die Krebsforschung am Standort Dresden. Laut einem Kabinettsbeschluss beteiligt sich Sachsen an der Förderung des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK), teilte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) am Mittwoch mit.

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Krebspatientin in der Strahlentherapie: In Deutschland gibt es immer mehr Krebskranke. Ein Grund dafür ist die wachsende Zahl älterer Menschen.

Quelle: dpa

Dresden werde Partnerstandort in einem Netz von Forschungseinrichtungen, die aus der Grundlagenforschung innovative klinische Ansätze für Diagnostik, Therapie, Früherkennung und Vorbeugung von Krebserkrankungen entwickeln. Medizinische Fakultät der TU, Universitätsklinikum, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik sollen dabei zusammenarbeiten.

Gefördert werden Forschungsaktivitäten, Studien, übergreifende Forschungsstrategien, Allianzen mit Firmen und der Nachwuchs, sagte die Ministerin. Angesichts der bundesweit 450 000 Erkrankungen und 210 000 Sterbefälle pro Jahr sei es „ein wichtiger Schritt im Interesse der Patienten“. Der Freistaat stelle zehn Prozent der Gesamtfinanzierung zur Verfügung. „2012 werden das 114 000 Euro sein, 2016 dann 500 000 Euro.“

Das DKTK gehört zu den vom Bund initiierten Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung an sogenannten Volkskrankheiten. Deren Ziel ist, die Ergebnisse der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu überführen. In Dresden wird seit Jahren zu Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen geforscht, 2003 das Universitätskrebszentrum gegründet. Internationale Gutachter identifizierten als Schwerpunkt für den DKTK-Partnerstandort die Strahlenforschung.

dpa

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