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Freispruch für mutmaßlichen Brandstifter

Kein Nachweis Freispruch für mutmaßlichen Brandstifter

Die Silvesternacht von 2013 zu 2014 werden die Bewohner des Hochhauses am Albert-Wolf-Platz 2 in Prohlis wohl nicht so schnell vergessen. Kurz nach Mitternacht stand eine Wohnung in der zehnten Etage des 17-Geschossers in Flammen und brannte komplett aus. Wer daran Schuld ist, bleibt aber unbewiesen.

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Quelle: dpa

Dresden .  Die Silvesternacht von 2013 zu 2014 werden die Bewohner des Hochhauses am Albert-Wolf-Platz 2 in Prohlis wohl nicht so schnell vergessen. Kurz nach Mitternacht stand eine Wohnung in der zehnten Etage des 17-Geschossers in Flammen und brannte komplett aus. Der Hausflur wurde verrußt und alle Wohnungen auf der Etage unbewohnbar. Fünf Mieter mussten mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden. Eine Frau und einen Mann, die im Aufzug fuhren, erwischte es besonders schlimm. Durch die Verrußung wurde ein Zwangsstopp in der 10. Etage ausgelöst. Als sich die Tür des Aufzugs öffnete, kam es zu einer Verpuffung. Beide erlitten schwere Verbrennungen und mussten in eine Spezialklinik gebracht werden. Den Mietern entstand ein Schaden von 15 000 Euro, dem Vermieter von einer halben Million.

Grund für das Feuer, so Experten der Kripo, war eine Rakete, die auf dem Balkon der Wohnung gelandet war und dort Reisig und Pappe entzündet hatte. Marcel Z. soll den Feuerwerkskörper Richtung Haus gezündet haben. Wegen besonders schwerer Brandstiftung und Körperverletzung stand 29-Jährige vor dem Amtsgericht. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen.

Er hatte gemeinsam mit anderen Leuten in einem Partyraum im Erdgeschoss des Hauses Silvester gefeiert und reichlich getrunken. „Er sagte so etwas wie, hier werden heute alle brennen“, sagte ein Zeuge aus. Nach Mitternacht begann die große Knallerei. Der Angeklagte und sein Bruder zündeten Knaller aus der Hand Richtung Hochhaus, hatten Zeugen beobachtet. Aber, geballert wurde überall auf den Straßen – ob es eine Rakete von Marcel Z. war, die auf dem Balkon landete und den Brand auslöste, konnte während des Prozesses nicht geklärt werden. Er wurde deshalb freigesprochen.

Von Monika Löffler

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