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„Freiraum“ als Ort für Dialog und Disput auf dem Theaterplatz

Fünfwöchige Veranstaltungsreihe „Freiraum“ als Ort für Dialog und Disput auf dem Theaterplatz

Noch bis 3. Oktober soll der Veranstaltungspavillon „Freiraum“ auf dem Theaterplatz in Dresden den Meinungsaustausch zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft fördern. Unter dem Motto „Brücken bauen für Demokratie und Dialog“ bietet die fünfwöchige Veranstaltungsreihe Kino, Kultur und politische Diskussionen für Interessierte.

Der Veranstaltungspavillon „Freiraum“ soll den Meinungsaustausch zwischen Gesellschaft und Politik fördern.
 

Quelle: Justine Büschel

Dresden.  Noch bis 3. Oktober soll der Veranstaltungspavillon „Freiraum“ auf dem Theaterplatz in Dresden den Meinungsaustausch zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft fördern. Unter dem Motto „Brücken bauen für Demokratie und Dialog“ bietet die fünfwöchige Veranstaltungsreihe Kino, Kultur und politische Diskussionen für Interessierte. Bisher nutzten nach Angaben der Veranstalter bis zu 1000 Besucher das Angebot.

Anlass für das Projekt der Leipziger Stiftung Friedliche Revolution sind die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Fünf Wochen lang werden täglich von 13 bis 22 Uhr mit Film, Musik und Kunst gesellschaftliche Themen angesprochen. „Wir wollen mit unserem politisch-kulturellen Angebot sachliche Diskussionen ermöglichen, Vorurteile abbauen und differenzierten Sichtweisen Akzeptanz verschaffen“, erklärt Prof. Dr. Rainer Vor, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. In dem Pavillon zwischen Semperoper und Hofkirche finden bis zu 100 Leute Platz. Der Eintritt der Veranstaltungen ist für Besucher kostenfrei.

Besonders empfehlenswert sei die Veranstaltungsreihe der „Verbotenen Filme“. Von der DDR-Regierung indiziert, wurden die zehn Filme bisher größtenteils unter Verschluss gehalten. Daher hoffen die Verantwortlichen auf hohen Andrang, wenn zum Beispiel am Freitag 15.15 Uhr „Spur der Steine“ zu sehen sein wird.

Weitere Programmhöhepunkte sind am Freitag das „Poetry Slam Städtebattle“ zwischen Dresden und dem früheren Veranstaltungsort Leipzig sowie der Modetag am Sonnabend, der sich unter dem Motto „Mondän und Frech“ mit der DDR-Modeszene auseinandersetzt. Auch die Podiumsdiskussionen zur Flüchtlingspolitik sowie zur totalen Überwachung der Gesellschaft sollen anhand ihrer Aktualität zahlreiche Interessierte anlocken. Ziel der Veranstaltungen sei es, jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, sich zu Themen, die ihn bewegen, auszutauschen und mit anderen zu diskutieren, so Projektleiterin Gesine Oltmanns.

Das komplette Programm ist unter www.freiraum-sfr.de zu finden.

Von Justine Büschel

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