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Fraunhofer wertet IVI auf: Dresdner Institut wird selbstständig

Fraunhofer wertet IVI auf: Dresdner Institut wird selbstständig

Es war wohl nicht zuletzt der längste Bus der Welt, die mit modernster Verkehrstechnik vollgestopfte "Autotram" aus Dresden, die den Senat der Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) überzeugte: Der hat jetzt das Dresdner "Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme" (IVI) zum eigenständigen Institut mit eigener Sockelfinanzierung geadelt.

Bisher gehörte das IVI zum Karlsruher IOSB-Institut.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass uns dies nach einem langen Konsolidierungsprozess gelungen ist", sagte IVI-Leiter Prof. Matthias Klingner. Dresden habe sich in den vergangenen Jahren "als größter Fraunhofer-Standort mit einer hervorragenden Forschungsinfrastruktur etabliert. Ein weiteres eigenständiges Institut unterstreicht den Anspruch dieses Standorts", betonte er.

Das IVI war 1992 aus dem Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften der DDR hervorgegangen. Lange Zeit galt das An-Institut innerhalb der FHG als eher unwirtschaftlich. Unter Klinger habe es sich dann aber "zu einem Verkehrsforschungsinstitut mit gewachsener Reputation und ausgewiesener Fachkompetenz entwickelt", lobte FHG-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. Inzwischen hat das IVI 85 Mitarbeiter und erwirtschaftet ein knappes Drittel seines zuletzt 7,5 Millionen Euro großen Betriebshaushaltes über Industriepartner.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2013

hw

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