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Frauen demonstrieren in Dresden für Gleichheit und Gewaltfreiheit

Internationaler Frauentag Frauen demonstrieren in Dresden für Gleichheit und Gewaltfreiheit

Rund 180 Personen, überwiegend Frauen, haben am Internationalen Frauentag für die Gleichberechtigung aller Menschen demonstriert. Unter dem Motto „Frauen*rechte – grenzenlos“ forderten sie das Ende von Sexismus und Rassismus, rechtliche und soziale Geschlechtergleichheit sowie Solidarität mit allen Frauen weltweit.

Auf der Prager Straße demonstrierten Dresderinnen gegen Gewalt und Sexismus.
 

Quelle: Tanja Tröger

Dresden.  Rund 180 Personen, überwiegend Frauen, haben am Internationalen Frauentag für die Gleichberechtigung aller Menschen demonstriert. Unter dem Motto „Frauen*rechte – grenzenlos“ zogen sie vom Wiener Platz zur Treppe auf der Prager Straße. Mitten auf der Einkaufsmeile forderten sie das Ende von jeglicher Form von Sexismus und Rassismus, rechtliche und soziale Geschlechtergleichheit sowie Solidarität mit allen Frauen weltweit.

Auf der Prager Straße demonstrierten Dresderinnen gegen Gewalt und Sexismus.

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Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) sagte in einem Redebeitrag, dass Frauen in vielen Gesellschaftsbereichen nach wie vor benachteiligt seien. Dagegen müsse man etwas tun. Als Beispiel führte sie die am Dienstag verabschiedete Förderrichtlinie für Chancengleichheit an, die rund 3 Millionen Euro zusätzlich für Projekte zur Gleichstellung, zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und des Menschenhandels sowie zur Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt unterstützt.

Sarah Buddeberg, Landtagsabgeordnete der Linken, betonte, dass die schwer erstrittenen Frauenrechte immer wieder zur Disposition stünden. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang die AfD, die beispielsweise gleichgeschlechtliche Liebe, Gleichstellungsprojekte, Abtreibungen und Frauenquoten rigoros ablehnt.

Die Verletzung von Frauenrechten sei inakzeptabel, ganz gleich, wer sie ausübe oder wo sie geschehe, sagte die Grünen-Landtagsabgeordnete Katja Meier. Sie forderte zudem gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gleiches Ansehen für gleiche Tätigkeiten und gleiche Beteiligung an Entscheidungsprozessen.

Öcalan-Fahnen sorgen für Verwirrung

Für Verwirrung sorgten zunächst etliche Fahnen mit dem Konterfei von Abdullah Öcalan, dem Führer der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Eine Vertreterin des kurdischen Vereins Dresdens erläuterte, dass sich die Partei für Frauen einsetze und Öcalan einer der Vorkämpfer für Frauenrechte gewesen sei. Frauen müssten weltweit gegen Gewalt und Ausschluss aus dem öffentlichen Leben vorgehen, so die Sprecherin der kurdischen Frauen. Sie prangerte das Patriarchat an und forderte, den „Feminizid“ zu beenden.

Von ttr

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