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Fotomarathon durch Dresden: Zehn Themen - vier Stunden - eine Stadt

Fotomarathon durch Dresden: Zehn Themen - vier Stunden - eine Stadt

April werden ab 14 Uhr etwa 200 Menschen mit Fotoapparat hektisch durch die Stadt laufen und nach Motiven suchen. An diesem Tag startet am Hygienemuseum der 3. Fotomarathon Dresden.

Die Teilnehmer erhalten von den Machern zehn Themen und vier Stunden Zeit, zu jedem Thema ein Motiv zu knipsen. Löschen ist nicht erlaubt. Die besten fünf Motivserien - jeweils in digital und analog - werden prämiert. Und wozu das Ganze?

"Es ist eine Herausforderung, die Themen kreativ umzusetzen", erklärt Sebastian Hübscher, einer der vier Organisatoren des Events, dessen Erlös an den Luba e.V. fließt. Der Verein erfüllt kranken Kindern Herzenswünsche. "Beim Fotomarathon steht man seinem Gegner Angesicht zu Angesicht gegenüber, kann seine Bilder nicht bearbeiten, sondern muss seine Kreativität richtig beanspruchen", ergänzt Thomas Kapuss. Dass nichts gelöscht und nocheinmal fotografiert werden darf, ist nur in Dresden so. Bei anderen Fotomarathons, die es mittlerweile weltweit gibt, ist das erlaubt.

Kapuss und Hübscher sitzen gemeinsam mit Frank Seltmann und Sandro Schmidt seit vergangenem Sommer an den Planungen. Im Moment treffen sich die jungen Männer jede Woche nach der Arbeit und stecken viel Freizeit in die Vorbereitungen. Auch die Themen denken sich die Organisatoren selbst aus. "Ziel ist es, ein Schmunzeln bei den Teilnehmern hervorzurufen, wenn sie den Umschlag öffnen", so Hübscher. Im vergangenen Jahr hieß das Oberthema "sprichwörtlich", ein Unterthema zum Beispiel "Alte Liebe rostet nicht". Gewonnen haben zwei Dresdner. Die Teilnehmer kommen von überall. In diesem Jahr sind bereits Anmeldungen aus Berlin, München, Hamburg und auch eine aus Wroclaw in Polen eingegangen.

Zu gewinnen gibt es tolle Preise, versprechen die Macher, zum Beispiel eine "Fisheye"-Kamera von Lomography. Noch sind einige Startplätze frei - die 20 analogen sind jedoch schon ausgebucht. "Es gibt einfach keine Fotolabore mehr, die große Mengen analoger Fotos entwickeln können", erklärt Kapuss die Lage. Und bei 20 analogen Fotografen entstehen immerhin 200 Bilder, die entwickelt werden wollen. Und die insgesamt etwa 2000 Bilder, die während des Fotomarathons Dresden entstehen, müssen auch alle bewertet werden. "Es ist schon schwierig, jemanden zu finden, der sich einfach mal 2000 Bilder anschaut", so Kapuss.

In diesem Jahr ist es gelungen, den Dresdner Kabarettisten Olaf Böhme in die Jury zu locken. Vier Wochen wird das Sichten dauern, dann stehen die Gewinner fest. Die Prämierung und Übergabe der Gewinne und des Spendenschecks sollen im Rahmen einer kleinen Ausstellung geschehen. Ort und Zeitpunkt werden noch bekanntgegeben.

Die vier Veranstalter hoffen, dass alle 200 Startplätze vergeben werden. Beim größten Fotomarathon der Welt in Wien gehen gar 2000 Foto-Enthusiasten an den Start. An dieser Größenordnung wollen die Dresdner sich aber nicht orientieren. Man stelle sich nur vor, wie lange das Sichten der Bilder dann dauern würde.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.03.2013

fs

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