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Forscher aus Dresden und Japan entwickeln flexiblen Magnetsensor

Forscher aus Dresden und Japan entwickeln flexiblen Magnetsensor

Forscher aus Sachsen und Japan haben einen neuen Magnetsensor entwickelt - dünn, robust und flexibel genug, um sich der menschlichen Haut und ihren Bewegungen anzuschmiegen.

Deutsche Presse-Agentur dpa

„Das weckt die Vision, uns Menschen mit einem Magnetsinn auszustatten“, teilte das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) am Donnerstag mit.

Als wichtiges Anwendungsgebiet gilt die Medizin. Die Sensoren könnten äußerst verträglich in menschliches Gewebe implantiert werden und dort alle Arten von Bewegungen wie Muskel- und Gelenkaktivitäten oder Herzklappenfunktion erfassen und überwachen. „Dies kann zur Echtzeitdiagnose und Alarmierung diverser Krankheitsbilder und Anfälle eingesetzt werden“, sagte Professor Oliver G. Schmidt.

Laut IWF sind die neuen Sensoren weniger als zwei Mikrometer dünn. Mit einem Gewicht von nur drei Gramm pro Quadratmeter könnten sie sogar auf einer Seifenblase schweben. Sie ließen sich auch falten und biegen. „Diese mechanisch extrem robusten, ultradünnen magnetischen Sensoren sind ideal geeignet für tragbare, aber unauffällige Orientierungs- und Manipulationshilfen“, erklärte Schmidt, der im IFW Dresden das Institut für Integrative Nanowissenschaften leitet. An der Entwicklung waren Wissenschaftler des IFW, der TU Chemnitz sowie von Universitäten in Tokio und Osaka beteiligt.

dpa

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