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Forscher am Dresdner Fraunhofer-Institut entwickeln "Falschgeld-Fresser"

Forscher am Dresdner Fraunhofer-Institut entwickeln "Falschgeld-Fresser"

Damit falsche und zerschlissene Banknoten gar nicht erst weiter im Geldumlauf weiter zirkulieren, entwickelt das Dresdner "Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme" (IPMS) gemeinsam mit sechs europäischen Partnern derzeit eine elektrische Scanner-Box, die solche "Blüten" gleich an der Supermarktkasse erkennt und an Ort und Stelle verschluckt.

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Neue 10-Euro-Banknote in verschiedenen Wellenlängenbereichen.

Quelle: Fraunhofer IPMS

Das Gerät durchleuchtet Banknoten wie den neuen Zehn-Euro-Schein unter anderem auf verschiedenen Wellenlängen, um die Echtheit zu testen. Ein Spezialprozessor entscheidet dann, ob die Note sofort im Laden automatisch eingezogen wird.

Die Box muss dabei mehrere Sicherheitsmerkmale prüfen. Beim neuen "Zehner" sind dies beispielsweise eine Speziallackierung, modifizierte Wasserzeichen und Farben. Insgesamt hatte die "Europäischen Zentralbank" (EZB) rund 4,3 Milliarden dieser neuen Banknoten Anfang Oktober 2014 in Umlauf gebracht.

Im Verbundprojekt "EUROTHENTIC" haben sich inzwischen das IPMS Dresden und sechs weitere Partner aus sechs Ländern zusammengetan, um ein kompaktes und kostengünstiges Gerät zu entwickeln, dass Blüten zum Beispiel an einer Ladenkasse automatisch prüft, einzieht, aber auch Wechselgeld automatisiert ausgeben kann.

"Eine Aufgabenstellung wie für uns geschaffen", meint Projektleiter Dr. Uwe Schelinski vom IPMS. Das Institut ist unter anderem auf "Mikro-Elektromechanische Systeme" (MEMS) spezialisiert, die ganze Felder mikroskopisch kleiner Optikspiegel auf Computerchips integrieren. Diese Technologie soll unter anderem auch für Mikroprojektoren in Handys, Überwachungs-Robotern und "Tricorder"-ähnlichen Lebensmittel-Handscannern eingesetzt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.10.2014

DNN

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