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Formale Fehler: Stadt Dresden schreibt Vergabeverfahren für Kraftwerk Mitte neu aus

Formale Fehler: Stadt Dresden schreibt Vergabeverfahren für Kraftwerk Mitte neu aus

Die Stadt muss die Planung und den Neubau der Spielstätten für die Staatsoperette Dresden und das Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte erneut ausschreiben.

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Als neuer Standort von Operette und TJG vorgesehen: das Kraftwerk Mitte in der Wilsdruffer Vorstadt in Dresden.

Quelle: Tanja Kirsten

Eine Prüfung der eingereichten Unterlagen durch die Stesad habe ergeben, dass alle sechs eingegangenen Anträge formal-inhaltliche Fehler aufwiesen. Dies habe zu einem Ausschluss der Bieter bereits vor Beginn der eigentlichen Wettbewerbsphase geführt, teilte die Stadt am Montag mit. Die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge im Wettbewerbsverfahren hatte am 25. Mai 2012 geendet.

Deshalb werde die Ausschreibung formell aufgehoben und am Dienstag erneut veröffentlicht. Die Stesad werde die Bieter detailliert darüber informieren. Bis zum 11. Juli 2012 können sie erneute Teilnahmeanträge abgeben. „Das Interesse namhafter Firmen und Architekten, die Operette und das TJG im ehemaligen Kraftwerk Mitte zu bauen, ist grundsätzlich vorhanden. Die mir vorliegenden Ausschreibungsergebnisse stimmen mich sehr zuversichtlich", sagte Kulturbürgermeister Ralf Lunau. An das gewählte Vergabeverfahren seien jedoch sehr hohe formale Maßstäbe anzulegen. Insofern sei die Entscheidung richtig, die Ausschreibung zu wiederholen. „Ich hoffe sehr, dass es im zweiten Anlauf gelingt, mit den interessierten Unternehmen in den eigentlichen Wettbewerb einzusteigen“, so Lunau weiter.

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden hatte am 4. April 2012 beschlossen, einen „Wettbewerblichen Dialog" zur Beschaffung der Spielstätten für die beiden Theater einzuleiten. Mit diesem Verfahren will die Stadt ein Unternehmen ermitteln, das das Vorhaben als Generalauftragnehmer umsetzt. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 87 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2016 vorgesehen.

Stefan Schramm

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