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Flughafen Dresden sammelt Pfand

Spendenaktion Flughafen Dresden sammelt Pfand

Ab sofort ist der Flughafen Dresden Teil der Initiative „Spende Dein Pfand“. Ziel der Aktion ist es, die Pfandflaschen der Fluggäste vor der Boardkartenkontrolle zu sammeln und den Pfand an wohltätige Zwecke zu spenden. Das Geld kommt der am Flughafen ansässigen „Jugendwerkstätte Umkehrschwung“ zugute.

Jonas Schumann, Akhtar Aslami, Martina Mitwalsky, Amir Birichi, Markus Kopp, Norbert Völl (v.l.)
 

Quelle: Mitteldeutsche Flughafen AG

Dresden.  Ab sofort ist der Flughafen Dresden Teil der gemeinnützigen Initiative „Spende Dein Pfand“. Ziel der Aktion ist es, die Pfandflaschen der Fluggäste vor der Boardkartenkontrolle zu sammeln und den Pfand für wohltätige Zwecke zu spenden.

Die Idee wurde von der Studenteninitiative „Enactus“ entwickelt und wurde neben Dresden, bereits erfolgreich an den Flughäfen Bremen, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart eingeführt.

Durch „Spende Dein Pfand“ wird vermieden, dass die Fluggäste ihre Getränkeflaschen vor der Sicherheitskontrolle wegwerfen und damit der Pfand verloren geht. Dafür werden am Check-In ab sofort auffällige, etwa einen Meter hohe Tonnen aufgestellt, in denen die Pfandflaschen gesammelt werden sollen.

Der Grüne Punkt übernimmt unentgeltlich die Abholung, das Recycling und die Auszahlung des Geldes. Neben dem Einsammeln der Spenden und dem aktiven Umweltschutz, konnten zudem Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden, welche für die Sortierung und Verpackung der Flaschen zuständig sind.

„Auf diese Weise konnten in Deutschland bisher an die 1,3 Millionen Flaschen zusammengetragen werden, was eine Summe von etwa 320.000 Euro für den guten Zweck ergeben hat“, erklärt Norbert Völl, Pressesprecher vom Grünen Punkt.

Dresdens Spenden kommen der am Dresdner Flughafen ansässigen ehrenamtlichen Einrichtung „Jugendwerkstätten Umkehrschwung“ zugute. Diese wurde 2010 von dem Ehepaar Martina und Alexander Mitwalsky gegründet, um 15-17 jährigen Jugendlichen berufsvorbereitende Betreuung für handwerkliche Arbeiten und Unterricht in alltagsrelevanten Fächern zu bieten. Nun wurde das Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge geöffnet. Diese erhalten auch Deutschunterricht und sollen so in ihrer Integration gefördert werden. Das Geld soll helfen, weitere Ausrüstung für die Werkstatt zu kaufen und Ausflüge für die Jugendlichen zu finanzieren.

„Es ist immer noch schwierig, in der Grundfinanzierung des Projekts auf einen grünen Zweig zu kommen. Die Aktion ‚Spende Dein Pfand’ stellt daher einen großen Lichtblick dar,“ findet Martina Mitwalsky.

Auch Markus Kopp, Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH, betrachtet die Spenden als nützlich für die Initiative. „Die Jugendwerkstätten zeigen jungen Menschen eine Perspektive auf und helfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Werte wie Toleranz und Verantwortung werden hier täglich gelebt – und das unterstützen wir als Flughafen Dresden von ganzem Herzen.“

Von Marie Zoe Vanherpe

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