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Floristen zeigen Meisterwerke im Palais im Großen Garten

Floristen zeigen Meisterwerke im Palais im Großen Garten

„Spätsommerimpressionen“ – floristisch umgesetzt – können Besucher am 6. und 7. September im Palais im Großen Garten in Dresden bewundern.

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Die Ausstellung mit floristischen Meisterwerken ist am 6. und 7. September jeweils von 10 bis18 Uhr im Obergeschoss des Palais im Großen Garten zu sehen. Der Eintritt kostet pro Person fünf Euro

Quelle: Catrin Steinbach

Angefertigt haben die Arbeiten die Teilnehmer des Meisterlehrganges am Dresdner Institut für Floristik (DIF). Zwei Tage hatten die insgesamt neun Meisteranwärter Zeit, die vorgegebenen Aufgaben in die Tat umzusetzen.

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Die Ausstellung mit floristischen Meisterwerken ist am 6. und 7. September jeweils von 10 bis 18 Uhr im Obergeschoss des Palais im Großen Garten zu sehen. Der Eintritt kostet pro Person fünf Euro .

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„Jeder fertigte einen Strauß, einen Blütenkranz, eine Pflanzung, ein großes Werbeobjekt und eine Steckarbeit. Für letztere allerdings durfte keine herkömmliche Steckmasse verwendet werden. Alternativen waren gefragt, um die Pflanzen zu fixieren“, so Denise Karsten. Die Floristmeisterin ist Ausbilderin am DIF. Entstanden sind Arbeiten sehr verschiedener Stilrichtungen. „Sie sind durchaus ein Spiegel für den Geschmack und das Wesen derjenigen, die die Werkstücke geschaffen haben“, so Karsten. „Rocco Wustmann aus Pirna, der einzige Mann im zurückliegenden Lehrgang, ist ein junger, dynamischer Typ und nimmt den Ernst des Lebens immer mit einem Augenzwinkern. Er hat eine verbrannte Zypresse, an erkaltete Lava erinnernde Steine und ausgefallene Pflanzen verwendet.

Katrin Strempel aus Chemnitz ist eine sehr zarte Frau und arbeitet auch so.“ Sie stellte aus Gräsern und filigranen Blüten einen Kranz her, der erst auf den zweiten Blick als solcher zu erkennen ist. Für die Floristen ist die Meisterprüfung nicht nur eine sehr aufwändige und zeitintensive Sache, sie ist vor allem aufregend, weil anspruchsvoll. Nicht jeder besteht die Prüfung gleich im ersten Anlauf. Meist wird die Zeit für die Umsetzung der eigenen Ideen falsch eingeschätzt. 2005 zählte der Meisterlehrgang am DIF noch 14 Teilnehmer, dann sank die Zahl kontinuierlich bis auf vier. „Sowohl die Klasse, die jetzt ihren Abschluss gemacht hat, als auch die neue Meisterklasse haben wieder sieben Teilnehmer“, so Denise Karsten.

Sie glaubt, dass die Ursache für die zurückgegangene Resonanz in der wirtschaftlichen Situation zu suchen ist. „Blumen sind für viele Luxus, an dem sie mit zuerst sparen.“ Und das macht es den Floristen nicht leicht. Trotzdem bringe ein Meisterlehrgang nicht nur floristisches Know-how, das ein Geschäft durchaus beflügeln kann, sondern sei auch ein Imagegewinn. Nicht umsonst reisen Floristinnen aus Fernost nach Dresden, um hier zu lernen. Die Ausstellung mit floristischen Meisterwerken ist am 6. und 7. September jeweils von 10 bis18 Uhr im Obergeschoss des Palais im Großen Garten zu sehen. Der Eintritt kostet pro Person fünf Euro (Kinder bis 14 Jahre frei). Wer die Floristikschau besucht hat, erhält in der Kunstausstellung der Dresdner Sezession im Erdgeschoss eine Ermäßigung auf den Eintrittspreis, teilten die Schlösser und Gärten Dresden mit.

Catrin Steinbach

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