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Fliegender Wechsel am Freiberger Platz - Schwimmhallenneubau kann beginnen

Fliegender Wechsel am Freiberger Platz - Schwimmhallenneubau kann beginnen

"Das größte Risiko ist vorbei", sagt Hendrik Baar, Projektsteuerer bei der Bäder GmbH, und meint damit die Arbeiten für den Neubau der Schwimmhalle am Freiberger Platz.

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Hendrik Baar, Projektsteuerer bei der Bäder GmbH, vor der rund 4000 Quadratmeter großen Baustelle. Im Hintergrund ist die alte Schwimmhalle zu sehen.

Quelle: Anja Schneider

Seit November vergangenen Jahres liefen dort die Erdarbeiten, die ohne große Überraschungen abgeschlossen werden konnten. "Wir haben - für Dresden typisch - Trümmer aus der Vorkriegsbebauung und viele Ziegelreste gefunden. Archäologisch wertvolle Funde oder Munition waren aber glücklicherweise nicht dabei", so Baar.

Seit drei Wochen sind Arbeiter jetzt mit dem Rohbau beschäftigt. Sie pumpen zunächst Wasser aus der Baugrube, bevor sie mit dem Gießen der Bodenplatte beginnen. Auf sechs bis neun Meter tief in der Erde verankerten Bohrpfählen entsteht in den kommenden Monaten die 60 Mal 40 Meter große Halle. Die Bohrpfähle waren nötig, weil sich der gefundene Kies als nicht tragfähig erwies. Im Spätherbst soll dann das Gebäude stehen, wird sich das Blechdach über Spannbetonträger wölben. Türen und Glasfassaden machen den Bau dicht, damit im Winter der Innenausbau beginnen kann. Der Abschluss für das Projekt ist für den Spätherbst 2016 geplant, dann können Schwimmer die acht 50-Meter-Bahnen in Besitz nehmen.

"Es ist kein kleiner Bau, das dauert seine Zeit", sagt Matthias Waurick, Geschäftsführer der Bäder GmbH. Schließlich habe ein Schwimmhallenbau besondere Ansprüche. Oberste Priorität legen die Bauherren auf eine absolut ebene Grundfläche. "Neigt sich der Boden nur ein wenig, geht zu viel Wasser über die Beckenkante und das ist der Beckendurchströmung nicht zuträglich", erklärt Projektsteuerer Baar. Zudem müsse die Halle möglichst dicht und wegen der erheblichen Raumtemperaturen gut gedämmt sein. Da der Neubau für Wettkämpfe ausgelegt ist, erhält er außerdem eine Tribüne mit 450 Sitzplätzen.

Ruhig wird es auf der Baustelle am Freiberger Platz aber auch nach der Fertigstellung des Neubaus nicht. Im fliegenden Wechsel schließt sich die Sanierung der alten Schwimmhalle an. Sie wird geschlossen, entkernt und erneuert. Die bestehende Konstruktion könnte für Überraschungen sorgen. "Man weiß nie, was einen erwartet", sagt Baar, der dennoch guter Dinge ist, dass die Sanierung nicht mehr als eineinhalb Jahre dauern wird. Im Frühjahr 2018 soll der 24 Millionen Euro teure Gesamtumbau dann beendet sein.

Weiter ist die Bäder GmbH bei den Arbeiten an der Schwimmhalle Bühlau. Dort hat der Innenausbau bereits begonnen. "Alle Medien sind installiert, das Edelstahlbecken wird gerade eingebaut. Wir sind gut im Zeitplan", erklärt Baar. Die neue Halle entsteht für 9,3 Millionen Euro auf einem Grundstück an der Bautzner Landstraße, auf dem bis zum Sommer 2011 ein Straßenbahnhof der Dresdner Verkehrsbetriebe stand. Sie verfügt über ein 25-Meter-Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken. Im Dezember ist der Probebetrieb geplant, die offizielle Eröffnung soll im Januar 2016 folgen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.04.2015

Christin Grödel

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