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Flashmob am Dresdner Hauptbahnhof zum internationalen Tag der Ersten Hilfe

Flashmob am Dresdner Hauptbahnhof zum internationalen Tag der Ersten Hilfe

Dresden. Mit einem Flashmob haben am Freitag etwa 100 angehende Notfallassistenten und ehrenamtliche Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes Dresden (DRK) auf die beunruhigende Tatsache aufmerksam gemacht, dass 80 Prozent der Deutschen sich nicht in der Lage sehen, erste Hilfe zu leisten.

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Im Dresdner Hauptbahnhof haben Azubis und Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes für mehr Mut zur Ersten Hilfe demonstriert.

Quelle: Sophie Arlet

Das hatte im März eine gemeinsame Studie von DRK und ADAC ergeben.

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Auszubildende und Ehrenamtliche des DRK-Dresden haben mit einem Flashmob auf die Bedeutung von Erster Hilfe hingewiesen.

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Um genau 14.30 Uhr erschallte am Freitag im Foyer des Dresdner Hauptbahnhofs der Bee-Gees-Song „Staying Alive“. Gleichzeitig kamen von allen Seiten junge Menschen in roten DRK-Shirts in die Wartehalle geströmt und führten zehn Minuten lang an Erste-Hilfe-Puppen eine Herzdruckmassage durch. „Man kann mit einer Herzdruckmassage Leben retten. Es ist wichtig, einfach loszulegen, man kann nichts kaputt machen“, sagte der Vorsitzende des DRK Dresden, Lars Rohwer, nach der Aktion.

Fritz Buchert wird noch oft in die Situation kommen, eine Reanimation vornehmen zu müssen. Der 20-Jährige hat gerade eine Ausbildung zum Notfallassistenten beim DRK-Bildungswerk Dresden begonnen und war mit seinen Mitschülern beim Flashmob dabei. Die duale Ausbildung wird deutschlandweit seit dem 1. September 2014 angeboten. „Für mich ist der Beruf ein Kindheitstraum. Mich interessiert der medizinische Hintergrund und dass es bei dieser Tätigkeit keinen Alltag gibt“, sagte Buchert.

Wenn er in drei Jahren seine Ausbildung absolviert haben wird und zu einer Unfallstelle kommt, dann hat hoffentlich schon jemand Erste Hilfe geleistet. „Darauf können die Sanitäter aufbauen und das Ergebnis am Patienten ist dann deutlich besser“, weiß Jochen Kircheis, der Schulleiter des Bildungswerkes Dresden. Wer an eine Unfallstelle kommt, solle keine Angst haben, Fehler zu machen, denn jede Hilfe sein besser als gar keine, so Kircheis.

Sophie Arlet

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