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Feuerwehr macht kleine Flamme groß - Friedenslicht aus Bethlehem wird weitergegeben

Feuerwehr macht kleine Flamme groß - Friedenslicht aus Bethlehem wird weitergegeben

In der Leitstelle der Feuerwehr in Übigau flackerte gestern eine kleine Flamme. Allerdings handelte es sich hier nicht um Brandstiftung, sondern um das Friedenslicht aus Bethlehem.

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Oberbrandmeister Thomas Schulz hält das Friedenslicht aus Betlehem, das in der Nacht zum gestrigen Freitag in Dresden angekommen ist.

Quelle: Samuel Herzog

Das hatte am Donnerstag eine kleine Dresdner Delegation - bestehend aus drei Mitgliedern der Jugendfeuerwehren in Gorbitz und Kaitz sowie drei Mitgliedern des Stadtfeuerwehrverbandes - extra aus Linz in Österreich nach Dresden geholt. Heute wird das Friedenslicht an alle Dresdner Jugendfeuerwehren mit ihren rund 300 Mitgliedern, an die Leitstelle der Dresdner Verkehrsbetriebe und an die Leitstelle der Dresdner Polizei weitergereicht. "Gern geben wir das Licht auch an andere Menschen in und um Dresden ab", sagt Frieder Hofmann, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Dresden e.V. Interessierte sollten sich zwischen 13 und 15.30 Uhr am Brand- und Katastrophenschutzamt an der Scharfenberger Straße 47 in Übigau einfinden und natürlich eine Kerze mitbringen, die sie auch brennend sicher wieder nach Hause transportieren können.

Wer jetzt denkt, dass das Weiterreichen einer kleinen Flamme ein Scherz ist, sei eines Besseren belehrt. Denn das Friedenslicht aus Bethlehem hat eine symbolische Bedeutung. "Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch besonderes Engagement hervorgetan hat, an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem das Friedenslicht. Es ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität - unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen", erklären die Verantwortlichen der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände mit Sitz in Berlin auf ihrer Internetseite.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986. Ins Leben gerufen wurde sie damals vom Österreichischen Rundfunk (ORF). In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben. "Bislang haben wir das Licht über die Pfadfinder bekommen. Durch unsere guten Kontakte zur österreichischen Feuerwehr im Rahmen der Wettkämpfe, die die Jugendfeuerwehren verschiedener Länder alljährlich austragen, wurden wir dieses Jahr jedoch vom ORF selbst zur Übergabe des Friedenslichtes eingeladen", erklärt Frieder Hofmann. In einer mit Sand gefüllten Aluminiumkiste wurde es in der Nacht zum Freitag nach Dresden transportiert. Heute nun soll es weiterverbreitet werden.

Catrin Steinbach

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.12.2013

Steinbach, Catrin

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