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Fernsehturmverein Dresden stellt Ideen für die Wiederbelebung der „Wachwitzer Nadel“ vor

Kühne Visionen Fernsehturmverein Dresden stellt Ideen für die Wiederbelebung der „Wachwitzer Nadel“ vor

Der Fernsehturmverein Dresden hat Visionen. Keine, für die man zum Arzt muss, sondern welche, die den Fernsehturm auf dem Elbhang künftig zu einer der großen Attraktionen der Landeshauptstadt werden lassen könnten.

 
 

Quelle: Repro: Anja Schneider

Dresden.  Der Fernsehturmverein Dresden hat Visionen. Keine, für die man zum Arzt muss, sondern welche, die den Fernsehturm auf dem Elbhang künftig zu einer der großen Attraktionen der Landeshauptstadt werden lassen könnten.

Nachdem im Juli eine Machbarkeitsstudie für die Wiedereröffnung des Turms auf den Weg gebracht wurde, hat der Verein nun erste Entwürfe und originelle Ideen vorgestellt. „Wir wollen den Mief des Barock wegblasen“, sagt Klaus Martin vom Fernsehturmverein. „Der Fernsehturm soll in der modernen Architektur des 21. Jahrhunderts erstrahlen.“ Rund um den Fuß der „Wachwitzer Nadel“ könnte ein großes Wissenschaftszentrum unter dem Titel „Televersum“ entstehen.

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Der Fernsehturmverein Dresden hat Visionen. Keine, für die man zum Arzt muss, sondern welche, die den Fernsehturm auf dem Elbhang künftig zu einer der großen Attraktionen der Landeshauptstadt werden lassen könnten.

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Zwischen 30 und 40 Millionen Euro würden Neubau und Sanierung verschlingen. Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) haben im vergangenen Wintersemester architektonische und landschaftsgestalterische Projekte für das sogenannte Science-Center entworfen. Alle zehn Konzepte haben das Wissenschaftscenter mit integriertem Planetarium am Fuße des Turms gemeinsam. Die Bausubstanz des Cafés im 1969 eröffneten Turm bleibe erhalten. Zur Diskussion steht, die Gastflächen des Cafés drehbar zu machen. „Möglich ist alles“, sagt Eberhard Mittag, Vorstand des Fernsehturmvereins.

Unter dem Arbeitstitel „Green Campus“ stellt die K.U.L.T.OBJEKT Marken- und Erlebnisarchitektur aus Dresden einen zukunftsgewandten Entwurf für das Areal des Fernsehturms vor, das den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen mit „Future-Architektur“ ins Zentrum rückt. Das Wissenschftszentrum setzt vor allem auf hybride Nutzbarkeit. Die kubischen Campus-Bauten könnten demnach zukünftig Orte für wissenschaftliche Dauerausstellungen, Konzerte, Kultur- oder Firmenevents werden. „Die Kombination all dieser Dinge würde es so einzigartig machen“, so Eberhard Mittag. Einzigartig wäre auch die Anbindung: Neben einem Entwurf für eine Seilbahn könnten sich die Fernsehturm-Enthusiasten ein SupraTrans-Aufzugssystem vorstellen. Die in Dresden entwickelte Magnetschwebetechnik würde somit weltweit erstmalig zum Einsatz kommen. Straßenbau in dem Gebiet werde es nicht geben, sind sich die Vereinsmitglieder sicher. In allen Varianten spiele es eine wichtige Rolle, die Wohngebiete nicht mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen zu belasten.

Ob und wann das denkmalgeschützte Wahrzeichen wieder öffnen wird und welche Vorschläge realisierbar sind, prüft die Machbarkeitsstudie bis Anfang 2017.

Von Juliane Weigt

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