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Felix Manthei hat die Patenschaft über Fahad Ejaz aus Pakistan übernommen

Felix Manthei hat die Patenschaft über Fahad Ejaz aus Pakistan übernommen

Fahad Ejaz stammt aus Lahore, der zweitgrößten Stadt Pakistans. Seit anderthalb Jahren lebt der junge Mann in Dresden, studiert Wasserwirtschaft an der TU. Hier will er auch seine Doktorarbeit schreiben.

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Der Dresdner Felix Manthei hat die Patenschaft über Fahad Ejaz aus Pakistan übernommen. Der junge Mann studiert Wasserwirtschaft an der TU Dresden und will hier auch seine Doktorarbeit schreiben. Immer mittwochs trifft sich Felix Manthei mit ihm und hilft ihm, sich in Dresden einzu- leben.

Quelle: Carola Fritzsche

"Das ist mein Lebenstraum", sagt er.

Dass er sich meist wohlfühlt in Dresden, ist auch Felix Manthei zu danken. Der 40-jährige Dresdner ist seit einem halben Jahr Pate des jungen Mannes. Gefunden haben sich die beiden über den Verein "Dresden - Place to be!". Der im Sommer 2014 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausländischen Arbeitnehmern und Studenten das Einleben in Dresden zu erleichtern. 30 Paten gebe es derzeit, teilt Vereinsvorsitzende Elisabeth Ehninger mit.

Fahad Ejaz und Felix Manthei haben einen kurzen Draht zueinander, schreiben sich E-Mails. Und sie treffen sich auch regelmäßig. "Das erste Mal waren wir in einem indischen Restaurant in der Neustadt, weißt du noch, Fahad?", fragt Felix Mathei. Klar erinnert sich der Student daran. Mittlerweile sehen sich die beiden regelmäßig mittwochs. "Fahad hat mich schon in sein Studentenwohnheim eingeladen, mir seine Kommilitonen vorgestellt", berichtet Felix Manthei. Es habe scharfes indisches Essen gegeben. "Und ich liebe das", gibt er schmunzelnd zu. Im Frühjahr will der zweifache Familienvater mit seinem "Patenkind" den Malerweg in der Sächsischen Schweiz entlang wandern. Fahad Ejaz seinerseits möchte gern die deutsche Kultur kennenlernen. "Hier in Deutschland ist das Leben hektischer als bei uns, die Leute dürfen Alkohol trinken, und die Kinder leben nicht so lange in einem Haus mit ihren Eltern wie in meiner Heimat", hat er beobachtet.

Auf die Frage, ob er sich sicher fühlt in Dresden, meint er: Einerseits möge er die Stadt, wolle ein Teil der Gesellschaft sein, habe Freunde wie Felix gefunden, andererseits sei er wegen seiner Hautfarbe bereits mit Übergriffen konfrontiert gewesen. Und was Pegida betrifft, könne er nicht verstehen, warum es in einer Stadt mit so wenigen Ausländern Aufmärsche gegen die Muslime gibt. Auch sei der Islam eine friedliche Religion. "Im Heiligen Koran steht: Wenn du einen Menschen tötest, dann tötest du die Menschlichkeit", zitiert Fahad Ejaz aus der Heiligen Schrift des Islam.

www.dresden-place-to-be.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2015

Katrin Richter

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