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Feinstaubbelastung in Dresden sinkt

Grenzwerte eingehalten Feinstaubbelastung in Dresden sinkt

Nachdem die Stuttgarter nach einem Feinstaubalarm Mitte Januar aufgerufen wurden, das Auto stehen zu lassen, können sich die Dresdner entspannt zurücklehnen. Seit 2014 wurde der EU-weite Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht mehr erreicht. Eher im Gegenteil.

Quelle: dpa

Dresden.  Nachdem die Stuttgarter nach einem Feinstaubalarm Mitte Januar aufgerufen wurden, das Auto stehen zu lassen, können sich die Dresdner entspannt zurücklehnen. Seit 2014 wurde der EU-weite Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht mehr erreicht. Eher im Gegenteil – im vergangenen Jahr lagen die Werte deutlich unter der Grenze und an keiner der drei Dresdner Stationen wurde eine Überschreitung der maximal zulässigen 35 Tage registriert. Damit hat der Luftreinhalteplan der Stadt von 2011 offenbar Wirkung gezeigt.

Gerade in den kalten Wintermonaten ist die Gefahr hoch, dass Feinstaubwerte massiv in die Höhe getrieben werden. „Durch Inversionswetterlagen kann eine regelrechte Dunstglocke über der Stadt entstehen, die kaum einen Luftaustausch zulässt“, erklärt Karin Bernhardt, Presseprecherin des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirschaft und Geologie. Bereits Anfang Januar warnte dieses vor hohen Feinstaubkonzentrationen, die sich jedoch nicht bestätigten. Gestern meldeten die Stationen Berg- und Winckelmannstraße 30 und Dresden-Nord 32 Mikrogramm pro Kubikmeter und damit einen normalen Wert.

Maximal 35 Tage im Jahr darf der Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit überschritten werden. In Dresden wurden die Anzahl der Tage im Jahr 2011, als auch im Jahr 2014 überschritten. Bereits 2011 hat die Stadt einen Luftreinhalteplan beschlossen, der eine Umweltzone mit Fahrverboten für Altautos vermeiden sollte. Der Plan besteht aus zahlreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität. So werden zum Beispiel Nutzfahrzeugflotten verbessert sowie die Jobticketnutzung und das Mobilitätsmanagment verstärkt werden. Ein Teil des Stadtgebiets wurde außerdem für den Verkehr über 3,5 Tonnen gesperrt und Maßnahmen für Fußgänger, Radfahrer und den Personennahverkehr ergriffen. Diese Maßnahmen haben offenbar dazu beigetragen, dass die Feinstaubwerte jetzt deutlich unter der erlaubten Grenze liegen.

Juliane Just

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