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Feierliche Eröffnung nach der Teilsanierung im Rathaus Dresden

„Ab durch die Goldene Pforte!“ Feierliche Eröffnung nach der Teilsanierung im Rathaus Dresden

„Wer saniert, erlebt Überraschungen.“ Das weiß auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert jetzt ganz genau. Nach knapp fünfjähriger Bauzeit schloss er am Sonnabend die Goldene Pforte am Rathaus auf und leitete damit die Feierlichkeiten zur Fertigstellung der Teil-Sanierung ein.

Die Besucher bestaunen Gastgeschenke aus aller Welt, die am runden Tisch ausgestellt sind.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  „Wer saniert, erlebt Überraschungen.“ Das weiß auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert jetzt ganz genau. Nach knapp fünfjähriger Bauzeit schloss er am Sonnabend die Goldene Pforte am Dresdner Rathaus auf und leitete damit die Feierlichkeiten zur Fertigstellung der Teil-Sanierung des Neuen Rathauses ein.

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„Wer saniert, erlebt Überraschungen.“ Das weiß auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert jetzt ganz genau. Nach knapp fünfjähriger Bauzeit schloss er am Sonnabend die Goldene Pforte am Dresdner Rathaus auf und leitete damit die Feierlichkeiten zur Fertigstellung der Teil-Sanierung des Neuen Rathauses ein.

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Überraschungen bereitete das 1910 eingeweihte Gebäude den am Bau Beteiligten allemal und das nicht nur im positiven Sinne. Große Freude herrschte beim Fund historischer Wandverzierungen. Aber auch Hiobsbotschaften wie brennbares Stroh in Zimmerdecken taten sich auf. Das alles trieb die Baukosten in die Höhe und den Verantwortlichen den Schweiß auf die Stirn. Mehr als 38 Millionen Euro kostete die Sanierung des Ost- und eines Teils des Südflügels, angepeilt waren 25 Millionen.

Großer Andrang kurz nachdem Oberbürgermeister Dirk Hilbert die goldene Pforte aufgeschlossen hatte

Großer Andrang kurz nachdem Oberbürgermeister Dirk Hilbert die goldene Pforte aufgeschlossen hatte.

Quelle: fs

Am Sonnabend nun konnten die Dresdner erstmals die Resultate dieser Millioneninvestition bewundern: Die goldene Pforte etwa oder die prunkvolle, kreisförmige Kuppelhalle mit Malereien von Otto Gussman. Bereits zum Aufschluss der Pforte durch Hilbert, begleitet vom Dresdner Fanfarenzug, hatten sich mehr als einhundert zumeist ältere Bürger eingefunden, die sich nach Abschluss der Rede zielstrebig zwischen den Musikern hindurch zum Eingang schlängelten.

Nach einem gut ausgeschilderten Rundgang durch die noch leicht nach Farbe duftenden Flure mit Blick in den Fest- und den Plenarsaal sowie einer Besichtigung des Goldenen Buches der Stadt standen Stadträte aller Fraktionen parat, um ihre neuen Arbeitsräume zu zeigen und Fragen zu beantworten. Die Besucher zeigten sich durchaus wissbegierig und informiert. Die Linksfraktion, die mit Glücksrad, kleinen Präsenten und einer Kinderspielecke augenscheinlich die meiste Vorbereitungszeit investiert hatte, berichtete vor allem am Vormittag von einem vollen Haus. Nicht alle Fragen waren jedoch politischer Natur, so manches drehte sich auch um die bemerkenswerte Architektur.

In den Räumen der SPD kam das aktuelle Thema der Benennung von Dresdner Sportstadien des Öfteren aufs Tablett, zumal deren sportpolitischer Sprecher Thomas Blümel selbst entsprechende Fragen beantwortete. Bei den Grünen fragten die Besucher nach, wie man sich denn zu Betonwüsten wie dem Postplatz stellen würde, berichtet Stadträtin Christiane Filius-Jähne. AfD-Politiker Stefan Vogel beantwortete Fragen zur Asylproblematik, musste sich aber auch zum bisher nicht existenten Programm seiner Partei positionieren.

„Ein Rathaus ist nur so viel Wert, wie es genutzt wird. Von Stadträten und Bürgern“, hatte Hilbert in seiner Eröffnungsrede gesagt. Zum Auftakt scheint dies gelungen zu sein.

Von Franziska Schmieder

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